Maibaumaufstellen in Bubesheim

Der Wettergott meinte es nicht gut mit den Bubesheimer Floriansjüngern. Eigentlich sollte der Maibaum von Hand aufgestellt werden und die Holzscheren lagen dementsprechend bereit. Doch nachdem es zuvor geregnet hatte war es zu gefährlich. Die Stangen könnten auf dem nassen Asphalt ins Rutschen kommen.
Doch wozu hat man ein Spezialunternehmen in der Nachbarschaft: Die Firma Hölldobler schickte einen Kran und ruck-zuck stand der Baum. Kurz bevor der Baum stand, begann es allerdings wie aus Kübeln zu gießen, „unterstützt" von Hagel. Der Musikverein Bubesheim hatte einen kurzen Auftritt. Der Chor dagegen konnte nicht mehr sein Ständchen bringen. Alle flüchteten ins Feuerwehrhaus.
Keinen Einfluss hatte der Regen auf die Stimmung: Bei Bier, alkoholfreien Getränken, Würstchen, Steaks und Kuchen ließen es sich die Bubesheimer gut gehen. Emma, das jüngste Mitglied der Bubesheimer Feuerwehr, war völlig unbeeindruckt und genoss seinen wohlverdienten Schlaf.

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