Amoklauf in Winnenden: Tims Vater wird angeklagt

Vor acht Monaten, am 11. März diesen Jahres verübte der 17 Jahre alte Tim Kretschmer an seiner Schule in Winnenden einen Amoklauf. Tim gab 112 Schüsse ab, bei denen 17 Menschen und er selbst starben.
Heute wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Stuttgart Anklage gegen den Vater wegen des Versoßes nach dem Waffengesetz angeklagt wird.
Der Vater hatte die Waffe, eine Beretta, ungesichert in seinem Schlafzimmer aufbewahrt. Erschwerend kam hinzu, dass den Eltern die psychische Erkrankung ihres Sohnes bekannt war.

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Staatsanwälte auf Abwegen

Bei einer Aufklärungsquote von unter 60 Prozent von Straftaten besteht genug Handlungsbedarf. Da muß man nicht zusätzlich neue Fässer aufmachen.
Zudem sind die Eltern schon genug bestraft. da muß man nicht auch noch nachtreten !

Abgesehen davon muß man sich fragen, was aus dem Umfeld als Input kommen muß, das ein Jugendlicher derartig ausrastet und eine Art Rachefeldzug via Terminator durchzieht.

Der Mut und die Entschlossenheit seines Handelns deuten aber auch an, es war kein Junge "von der Stange". Schade, das es sich so entwickelt hat.

Beileid an die Eltern und dem Vater Alles Gute.

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