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    VfL Handball: Männer 1 - Erneut knapper Sieg

    Mit 26 - 25 ringt der VfL Günzburg den TSV Friedberg III nieder. 60 Minuten sahen die Zuschauer ein spannendes und kampfbetontes Spiel, aus dem der VfL als glücklicher Sieger hervorging.
    Mit Spielbeginn entwickelte sich eine wahre Abwehrschlacht. Dabei zeigten die Weinroten die beste Leistung im eigenen Deckungsverband in dieser Saison. Wäre dieser Einsatzwille auch bei Ihren Angriffsversuchen sichtbar gewesen, der VfL hätte schnell für klare Verhältnisse sorgen können.
    Im Wege stand eine äußerst routinierte Friedberger Abwehr, die Günzburgs Angreifer geschickt in Schach hielt. Durch konsequentes Rückzugsverhalten unterbanden sie zudem die sonst so gefährliche erste und zweite Welle der Hausherren. Und so stand es nach 15 Minuten 3 - 5 zwischen den Kontrahenten. Nach der Auszeit schafften es die Weinroten, ihren Shooter Reinhard Müller in Stellung zu bringen. Seine Tore und Christian Freys Paraden sorgten für ein 9 - 8 zur Pause.
    Nach der Pause glänzte Jens Bierhals auf Seite der Kreisstädter mit einigen seheswerten Treffern aus der zweiten Reihe. Es schien so, als hätten die Weinroten das Rezept gefunden, wie man den Friedberger Abwehrblock knacken konnte. Kurzerhand nahmen diese Reinhard Müller in kurze Deckung. Die restlichen 5 Abwehrspieler bauten erneut das Bollwerk auf, an dem sich die VfL Angreifer zunehmend die Zähne ausbissen.
    Lazslo Majsai kam ins Spiel und er sollte in den verbleibenden 20 Minuten zum Trumpf der Weinroten werden. Er riss die notwendigen Löcher in die Friedberger Abwehr; vollstreckte selbst oder setzte seine Nebenspieler in Szene. Sofern die beiden Unparteisichen auf den Siebenmeter Punkt zeigten brachte er ebenfalls den Ball im Tor unter.
    Keine der beiden Mannschaften konnte sich im zweiten Abschnitt mit mehr als zwei Treffer absetzen. Über 13 - 15 für Friedberg ging es zum 18 - 17. Bis kurz vor Spielende sollte der VfL immer ein Tor in Front gehen, ehe die Gäste jeweils den Ausgleich herstellten. Nach dem 22 - 22 schlug das Pendel zu Gunsten der Herzogstädter aus. Reinhard Müller kassierte für eine Abwehraktion eine Zweiminuten Strafe und der starke Matthias Grünaug versenkte auch seinen siebten Siebenmeter. Fortan lief der VfL den Friedberg Führungen hinterher.
    Es sollte ein Spiegelbild des Spiels vor wenigen Wochen zwischen den Weinroten und Ichenhausen werden. Rund eine Minute vor Spielende waren die Gäste in Ballbesitz und können den Sack zumachen. Günzburgs Abwehr erobert den Ball und Stefan Rathgeber stürmt allein auf den Friedberger Kasten zu. Unter dem Jubel der zahlreichen Günzburger Zuschauer warf er zum Endstand von 26 - 25 ein.
    Es spielten: Frey, T. Schmid, Müller (4/1), Spengler (1), Plesa, Schmid, Bierhals (6), Rennert (4), Geiger (1), Rembold, Grimm, Rathgeber (4), Majsai (6/3).

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