Helfen Sie Kriminalitätsopfer mit Ihrem Besuch des Benefizkonzerts am 19. März 2010 in Ulm

locally ünterstützt ausdrücklich derartige Veranstaltungen und bittet Sie, das Konzert zu besuchen und mit einer Spende den Opfern zu helfen.
Wer es nicht selbst erlebt hat, kann sich nicht vorstellen, wie es ist, Opfer einer Gewalttat zu sein. Und die, die es wurden, können oft nicht darüber reden. Sie brauchen aber Hilfe, um das Erlebte zu verarbeiten. Opferhilfseinrichtungen wie der Ulmer Verein Frauen helfen Frauen, der Kinderschutzbund oder der Weiße Ring helfen den Betroffenen.
Gerichtsverhandlungen bringen an den Tag, was Gewaltopfer erleben müssen: Stalking, Telefon-Terror, Diebstähle, Sachbeschädigungen, Körperverletzungen, gelockerte Radmuttern am Auto und am Ende der Brand in ihrem Wohnhaus musste eine Frau Ende 2005 im Raum Ehingen erleben. Oder der Mord an einem 16-Jährigen bei Schelklingen, der Mitte 2006 einem Ehepaar den Sohn raubte. Ein absichtlich verursachter Verkehrsunfall, bei dem Ende 2009 ein Geisterfahrer einen Familienvater aus dem Illertal mit in den Tod riss. Sexuelle Gewalt gegen Kinder, Gewalttaten von Partnern gegen ihre Frauen. Die Polizei ermittelt die Sachverhalte - die Möglichkeiten der Polizisten, Opfer und Angehörige zu betreuen, enden aber schnell. „Die Polizei hat mir nicht geholfen", ist daher der Eindruck der Betroffenen. Umso wichtiger ist der Polizei der enge Kontakt mit den Opferhilfseinrichtungen. Die Beamten können den Kontakt vermitteln, soweit es die Betroffenen wollen. Denn oft fühlen sich diese hilflos.
Die Hilfe, die Opferschutzeinrichtungen bieten, ist umfassend: Menschlicher Beistand und sofortige persönliche Betreuung, Hilfe im Umgang mit Behörden, Begleitung zu Gerichtsverfahren, anwaltliche oder psychotraumatische Beratung, Rechtsschutz, Opferanwalt, finanzielle Unterstützung, Unterkunft und Zuflucht, die Liste der Hilfen ist schier endlos. Fast immer geht es um dringliche Krisenbewältigung, bei Erwachsenen wie bei Kindern. Opferschutz heißt aber auch Persönlichkeitsschutz. Darum findet diese Hilfe im Verborgenen statt, ohne Aufheben in der Öffentlichkeit. Denn Einzelfälle lassen sich nicht berichten, ohne den Persönlichkeitsschutz zu durchbrechen. Und die Statistiken der Hilfseinrichtungen am Jahresende sind anonym.
Dabei sind die helfenden Vereine auf öffentliche Unterstützung angewiesen. Denn gute Hilfe kostet Geld. Die Vereine finanzieren sich weitgehend aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Dabei stehen sie in Konkurrenz mit vielen anderen, die aus denselben Quellen schöpfen. Dass sie dennoch untereinander nicht in Konkurrenz stehen, zeigen Frauen helfen Frauen, Kinderschutzbund und Weißer Ring, indem sie gemeinsam mit Stadt Ulm und Polizeidirektion Ulm ein Benefizkonzert für Kriminalitätsopfer, am 19. März 2010, um 19.00 Uhr, in der Pauluskirche Ulm, Frauenstraße, veranstalten.
Das Landespolizeiorchester Baden-Württemberg wird das Konzert gestalten, ein namhaftes, bisher unter dem Namen Polizeimusikkorps Baden- Württemberg bekanntes Orchester auf musikalisch und künstlerisch hohem Niveau. Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner hat die Schirmherrschaft. Der Eintritt zum Konzert ist frei, die Veranstalter hoffen aber auf Spenden, die den Kriminalitätsopfern über die beteiligten Hilfseinrichtungen zukommen sollen.

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