Anrufe aus dem Mobilfunknetz: Obergrenze für 0180-Nummern - bei anderen kann es richtig teuer werden

Wer eine Sonderrufnummer anruft, sollte dies vom Festnetz aus tun; denn Anrufe aus dem Handy können richtig teuer werden.
Ein erster Schritt zur Kostensenkung hat die Bundesagentur den 0180-Nummern „verordnet".
Doch auch hier gibt es Preisunterschiede, die man kennen sollte; denn über die Gebühr entscheidet die erste Ziffer nach der der Vorwahl. Wichtig: Die nachfolgenden Verbindungspreise gelten für Anrufe aus dem Netz der Deutschen Telekom.

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  • 0180-1 - es entstehen Kosten von vier Cent für jede angefangene Minute
  • 0180-2 - die Kosten betragen sechs Cent
  • 0180-3 - hier betragen die Kosten neun Cent
  • 0180-4 - es werden satte 40 Cent fällig
  • 0180-5 - die wohl bekannteste Servicenummer kostet 14 Cent in der Minute

Ab 1. März 2010 müssen bei Anrufen zu diesen Rufnummern aus dem Handy die Kosten zusätzlich zu den Festnetzgebühren angegeben werden. Als Preisobergrenze für Handy-Anrufe gelten 42 Cent pro Minute - wohlgemerkt zusätzlich der o. g. Beträge.

Obergrenze ist längst nicht erreicht
Die Telefonauskunft sollte man nach Möglichkeit überhaupt nicht anrufen - auch nicht aus dem Festnetz: Die Deutsche Telekom verlangt 1,99 Euro unter der 11833. Hier empfiehlt sich die kostenlose online-Auskunft.

  • 013-7 und 013-8 wer sein Geld bei Gewinnspielen los werden will, sollte diese Rufnummern wählen. Dabei stehen die Chancen dabei zu gewinnen fast bei Null. Oft sind die Antworten kinderleicht und so rufen tausende!!! Zuschauer bei den Sendern an und es kommt nur einer durch. Für die Sender, egal ob Radio- oder Fernsehen sind deshalb diese Rufnummern eine beliebte Einnahmequelle
  • 0137-1 und 0137-5 - der Anruf kostet pauschal 14 Cent aus dem Telekom-Festnetz
  • 0137-6 - einmalig 25 Cent
  • 0137-7 - da sind wir schon bei einem Euro
  • 0137-8 und 0137-9 sind es 50 Cent.
  • 0137-2, 0137-3, 0137-4 und 0138 - der Minutenpreis liegt bei 14 Cent

Hinzu kommt, dass man leider des öfteren in einer Warteschleife hängen bleibt.

  • 0900 - Hier wird es richtig teuer! Darunter verbergen sich so genannte Premiumdienste, wie Unterhaltungsangebote oder Service-Hotlines von Unternehmen, die sehr gerne zuschlagen. Es gibt keine festen Gebührenvorgaben. Die Höchstgebühr beträgt stolze drei Euro und der Anruf muss nach spätestens einer Stunde beendet sein. Gebührenvorgaben für die Anbieter gibt es nicht. Allerdings können sich Anbieter für eine zeitunabhängige Abrechnungsvariante entscheiden. Diese hat eine Gebührenobergrenze von 30 Euro. Man sollte deshalb wirklich überlegen, ob man mit einem Unternehmen Geschäfte macht, das 0900-Telefonnummern als Servicenummern anbieten.

Der bloße Hinweis auf möglicherweise abweichende Mobilfunkpreise reicht ab 1. März 2010 nicht mehr aus. Ferner heißen die in diesem Rufnummernbereich erbrachten Dienste nicht mehr "Geteilte-Kosten-Dienste", sondern "Service-Dienste".

Um es nochmals ausdrücklich klarzustellen: Bei den vorgenannten Kosten handelt es sich um Anrufe aus dem Festnetz der Deutschen Telekom. Andere Anbieter können andere Preise haben und in jedem Fall gilt: Mobilfunkpreise können nicht nur abweichen - sie tun es und zwar erheblich! Wie hoch, das hängt vom Anbieter ab.

 

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