
Schnelles Internet für Günzburg und Stadtteile - Stadt leitet erneut Markterkundungs- und Auswahlverfahren ein
Wie bereits berichtet, hat die Stadt Günzburg vor kurzem alle Haushalte und Gewerbetreibenden im Stadtgebiet und der noch nicht befragten Stadtteile Deffingen, Denzingen, Nornheim, Reisensburg und Wasserburg nach deren aktuellem Internetzugang befragt. Nach den bereits durchgeführten Befragungen in Leinheim und Riedhausen war Ziel der erweiterten Ermittlung, ob zusätzliche Gebiete von Günzburg mit Breitbandinternet unterversorgt sind um die Förderrichtlinien zu erfüllen und eine Komplettversorgung gewährleisten zu können.
Anhand der Ergebnisse hat die Stadt wie von den Breitbandförderrichtlinien vorgeschrieben erneut ein sog. Markterkundungs- und Auswahlverfahren eingeleitet, um Anbieter zu finden, die eine Breitbandversorgung entweder kostenfrei für die Kommune oder -falls dies wirtschaftlich nicht tragfähig ist - mit finanziellem Zuschuss bewerkstelligen können.
Neben dem aufgetretenen Versorgungsbedarf in Nornheim und in Teilgebieten der Kernstadt und der anderen Stadtteile werden die bereits ermittelten Ergebnisse aus Leinheim und Riedhausen in das Verfahren mit einbezogen. Hierbei hat Breitbandpatin Daniela Rossmanith mit der Regierung von Schwaben abgestimmt, dass auch Teilangebote abgegeben werden können, um z.B. der lokalen Besonderheiten im 7 km von GZ entfernten Riedhausen gerecht werden zu können.
Um im Falle eines finanziellen Zuschussbedarfs Fördermittel bei der Regierung beantragen zu können, ist bei den Verfahren zwingend eine Anbieter- und Technologie-Neutralität zu wahren. Dies bedeutet, dass sowohl reine Funk - oder Funk-Hybrid- Lösungen gleichberechtigt neben kabelgebundenen Konzepten stehen und letztendlich die Wirtschaftlichkeit des Angebots den Ausschlag geben muss.
Die Frist für das Markterkundungsverfahren (Verfahren zur Ermittlung eines Anbieters, der die Breitbandversorgung ohne finanziellen Zuschuss der Stadt Günzburg bewerkstelligen kann) läuft bis 04.04.2010, im Rahmen des Auswahlverfahrens (mit finanziellem Zuschuss durch die Stadt Günzburg) müssen die Angebote bis spätestens 25.04.2010 bei der Breitbandpatin der Stadt Günzburg, Daniela Rossmanith, eingehen.
Nach Vorliegen der ausgewerteten Ergebnisse werden sowohl der Günzburger Stadtrat als auch die Öffentlichkeit über die sich anschließenden Schritte informiert.
Trotz der Verzögerungen für Riedhausen und Leinheim hofft OB Gerhard Jauernig, dass das erneute Verfahren die Chance für weitere wirtschaftliche Angebote bringt. Wie berichtet, ist aus der bereits stattgefunden Ausschreibung für Riedhausen und Leinheim ein Anbieter mit einer reinen Funklösung hervorgegangen, dessen Konzept bereits in diesen Stadtteilen der Öffentlichkeit präsentiert wurde.
„Die Karten werden auf jeden Fall neu gemischt", informiert Jauernig auch im Hinblick auf die bereits in den Medien berichtete Wiederaufnahme der Angebotsbemühungen von Seiten der des größten deutschen Breitbandanbieters, der Deutschen Telekom. In den Haushaltsberatungen hatte er sich jedenfalls dafür eingesetzt, dass die vorgesehenen finanziellen Mittel für eine kommunale Beteiligung bei der Breitbandversorgung trotz des neuen Verfahrens beibehalten werden. Das Stadtoberhaupt will auf jeden Fall schon in diesem Jahr gerüstet sein, sollte der aus der Ausschreibung hervorgehende Anbieter mit einem kommunalen Zuschuss die Versorgung der betroffenen Bevölkerung schnell realisieren können.
Jetzt heißt es erst aber mal abwarten, bis die Fristen abgelaufen sind und auf gute Ergebnisse hoffen.
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Dem schließe ich mich an. Zum Glück organisieren sich die Händler von E-Zigaretten allmählich recht ... » mehr -
von Bernhard Rais zum Beitrag: Amtsblatt des Landkreises Günzburg Nr. 5 vom 3. Februar 2012
danke für den Hinweis. Ist ab sofort möglich » mehr -
von Gast zum Beitrag: Amtsblatt des Landkreises Günzburg Nr. 5 vom 3. Februar 2012
Ich finde es gut das Sie das Amtsblatt veröffentlichen, wenn es nicht zu große Umstände macht fände ... » mehr

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