
(update 20:00 h) BAB A 8 - zwischen Ulm-Ost und Elchingen: Zwei Tote 16 Schwer- und 32 Leichtverletzte bei Busunglück
Am Sonntag, 14.03.2010, kam gegen 06.10 Uhr ein Doppeldecker Reisebus auf der BAB 8 zwischen den Anschlussstellen Ulm Ost und Oberelchingen, Fahrrichtung München, nach rechts von der Fahrbahn ab.
Der Reisebus fuhr eine ca. 2 Meter hohe Böschung hinunter und kippte dabei auf die rechte Fahrzeugseite. Das Fahrzeug blieb über 50 m, nachdem es die Fahrbahn verlassen hatte, auf der Seite liegen.
Der etwas mehr als drei Jahre alte Bus aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis war mit 49 Fahrgästen im Alter bis zu 88 Jahren und zwei Fahrern besetzt. Das Fahrziel des Busses war nach Istrien, die Personen stiegen an verschiedenen Orten zu.
Bei dem Unfall wurde ein Ehepaar, 78 (männlich) und 77 (weiblich) Jahre alt, aus Offenburg getötet. Insgesamt wurden 16 Personen schwerverletzt, davon eine 53jährige Frau aus Raststatt lebensgefährlich verletzt. 32 Personen wurden leichtverletzt.
Nach letzten Informationen erlitten mindestens 16 Personen schwere Verletzungen. Eine Frau im Alter von 53 Jahren erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Die Schwerverletzten wurden mit Rettungshubschraubern in verschiedene Krankenhäuser in Bayern und Baden Württemberg u.a. nach Ulm, Ravensburg, Kempten und Regensburg geflogen. Die über leicht verletzten Personen waren zunächst an der nahe gelegenen Rastanlage Seligweiler medizinisch behandelt worden, zusätzlich erfolgte eine Betreuung durch Kriseninterventions Teams. Alle Verunglückten stammen aus Baden Württemberg.
Nach den bisherigen Erkenntnissen führte ein Fahrfehler des 37-jährigen Busfahrers dazu, dass der Reisebus von der Fahrbahn abkam. Der Busfahrer selbst erlitt ebenfalls leichte Verletzungen. Der Polizei liegen noch nicht abschließend gesicherte Informationen vor, dass der Fahrer von einem Hustenanfall eines Fahrgasts abgelenkt worden sein könnte. Die Ermittlungen zur Unfallursache und zum Unfallhergang dauern noch an. Auf Wunsch der Staatsanwaltschaft Memmingen wurde ein Unfallgutachter zu den Ermittlungen hinzugezogen. Nach bisherigen Erkenntnissen lag kein technischer Defekt an dem Reisebuss vor.
Zur Bergung und Rettung der Verletzten waren neun Rettungs- und ein Polizeihubschrauber sowie zahlreiche Krankenwagen und ca. 150 Feuerwehrmänner im Einsatz. Die Autobahn musste zunächst für zwei Stunden in beiden Fahrtrichtungen komplett gesperrt werden. Die Sperrung der Fahrbahn Richtung München konnte gegen 13:15 Uhr aufgehoben werden.
- Für Angehörige ist bei der Autobahnpolizeistation Günzburg ein Auskunftstelefon geschaltet: 08221/919-315.
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von maddino zum Beitrag: Mentholkapsel-Zigaretten besonders schädlich - Krebsforscher warnen vor Trend zu Zusatzstoffen beim Rauchen
Dem schließe ich mich an. Zum Glück organisieren sich die Händler von E-Zigaretten allmählich recht ... » mehr -
von Bernhard Rais zum Beitrag: Amtsblatt des Landkreises Günzburg Nr. 5 vom 3. Februar 2012
danke für den Hinweis. Ist ab sofort möglich » mehr -
von Gast zum Beitrag: Amtsblatt des Landkreises Günzburg Nr. 5 vom 3. Februar 2012
Ich finde es gut das Sie das Amtsblatt veröffentlichen, wenn es nicht zu große Umstände macht fände ... » mehr -
von Gast zum Beitrag: Mentholkapsel-Zigaretten besonders schädlich - Krebsforscher warnen vor Trend zu Zusatzstoffen beim Rauchen
http://www.stern.de/gesundheit/ratgeber/warnung-vor-e-zigaretten-gefaehr... » mehr

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