
Marianne Bär
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Woringen im Landkreis Unterallgäu: Hund bricht in zugefrorenenen Weiher ein - Dramatische Rettungsaktion des Besitzers
Dramatisch endete für einen 37-jährigen Mann eine Rettungsaktion für seinen Hund. Der Terrier war am vergangenen Dienstag gegen 22:15 Uhr bei einem Spaziergang auf einen ca. 250 Meter breiten zugefrorenen See bei einem Kieswerk in Woringen im Landkreis Unerallgäu hinausgelaufen. Um seine Hund - von dem bisher nicht bekannt ist ob er zu diesem Zeitpunkt bereits in das Eis eingebrochen war, oder ob er nur nicht mehr zurückkam - zu retten, nahm der Mann ein am Ufer befindliches Surfbrett und rutschte damit auf den See hinaus.
Dem Unterallgäuer gelang es den Hund zu erreichen, im Anschluss brach er allerdings mehrfach in das Eis ein und verlor durch die Kälte an Kraft. Aufgrund seiner Hilferufe wurde von Spaziergängern die Polizei verständigt und die DLRG und der Rettungsdienst verständigt. Bis zum Eintreffen der Polizeistreife hatte sich der Mann mit dem zwischenzeitlich bewusstlos auf dem Surfbrett liegenden Hund fast bis ans Land vorarbeiten können.
Der 37-jährige Mann wurde durch Passanten und die Beamten an Land gezogen. Einer der Beamten stiftete dem unterkühlten Mann seine Dienstschuhe der zweite seine Jacke, damit dem Durchnässten ohne weitere Problem die steile schneebedeckte Böschung hinaufgeholfen werden konnte. Während der Mann in das Krankenhaus Memmingen gebracht wurde, wurde der Hund in die Tierrettung gebracht.
Derzeit ist noch nicht bekannt, ob der Hund den Vorfall überlebt hat.

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