HDTV-Fernsehempfang: Über Satellit Privatsender nur kostenpflichtig und über DVB-T überhaupt nicht

Dass irgendwann einmal das Fernsehen über eine Satellitenschüssel kostenpflichtig wird, war vermutlich jedem klar - jetzt ist es soweit. Wer hochauflösendes Fernsehen über seine Satelittenanlage anschauen will, der muss für den Empfang der Privatsender bezahlen.
Mit dem Kauf eines Receivers erhält man eine für ein Jahr freigeschaltete Smartkarte. Im Folgejahr kostet die Karte 50 Euro, wobei dieser Preis vermutlich als Einstiegspreis anzusehen ist. Teuer wird es für diejenigen, die zwei HDTV-Fernseher besitzen; denn die zahlen das Doppelte. Wer sich also nur für die öffentlich-rechtlichen Sender entscheidet, der zahlt nur die Receiverkosten.
Doch gibt es weitere Nachteile, wenn man sich für eine Satellitenschüssel entschieden hat: Video on demand (VOD) heißt das neue Zauberwort. Das heißt, dass man über seine schnelle Internetleitung (mindestens tatsächliche 6.000 kbit/sec) Filme aus dem Internet ansehen kann. Es ist für den Empfang ein Rückkanal notwendig, der über eine Satellitenschüssel nur sehr teuer zu haben ist. Man braucht also entweder das t-home entertain-Paket der Telekom, das nur in verschiedenen Regionen verfügbar ist oder einen Kabelanschluss - vorausgesetzt, man wohnt in einem Gebiet in dem Internet über eine Kabelgesellschaft verfügbar ist. Hier gibt es zumindest was die Geschwindigkeit betrifft keine Probleme.
Völlig von den Neuerungen ausgeschlossen ist derjenige, der DVB-T hat. Über DVB-T ist aus technischen Gründen aktuell HDTV nicht empfangbar und nachdem DVB-T kein Internet anbietet natürlich auch kein Video on demand.

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