VfL Handball: Damen 1 - Letztes Bayernligaspiel in der Rebayhalle gegen Haspo Bayreuth

Für die Handballerinnen des VfL Günzburg steht am Wochenende das letzte Heimspiel in der Bayernliga an. Am Samstag, 19.30 Uhr, empfangen sie in der Rebayhalle den Tabellendritten Haspo Bayreuth.
Die Ausgangslage: Der Zug nach oben ist für die Gäste aus Bayreuth abgefahren. Bei zwei noch verbleibenden Spielen haben sie fünf Punkte Rückstand auf den Tabellenzweiten. Auch für die Günzburgerinnen ist die Saison längst gelaufen. „Ein Spiel gewonnen, zwei Unentschieden, 19 Spiele verloren. So einfach und nüchtern lässt sich der jetzige Stand erklären", meint Trainer Harald Jekel. Die Saison sei dennoch ein ungewöhnliches und spannendes Erlebnis gewesen. „Die Spielerinnen mussten während der Runde wegen ungewöhnlicher Situationen ihre Spielweise verändern", so Jekel weiter. Auch die Verantwortung innerhalb des Teams habe sich auf andere Schultern übertragen. Jekel: „Jede Spielerin hat gezeigt, dass sie mit ihren speziellen Aufgaben umgehen kann."
So wollen sie spielen: Jekel wäre es natürlich am Liebsten, sich mit einem Heimsieg aus der Bayernliga zu verabschieden. Dies freilich ist quasi unmöglich. Dennoch steht an erster Stelle der Dank an die treuen und geduldigen Zuschauer. „Wir wollen ihnen wenigstens noch einmal Kampf und Leidenschaft zeigen", sagt der Trainer.
Der Gegner: Der Handballsportverein Bayreuth, kurz HaSpo, wurde im März 2001 als Zusammenschluss der beiden Handballabteilungen der Sportvereine BSV '98 und Bayreuther TS geschaffen. Durch diesen Zusammenschluss wurden Kräfte gebündelt, die vorher in einem jahrelangen Konkurrenzkampf gegeneinander gerichtet waren. So konnte die BTS am Ende zwar einen voll besetzten Jugendbereich aufweisen, jedoch fehlten ihr ein adäquater Erwachsenspielbetrieb, um ihren Jugendlichen handballerische Perspektiven bieten zu können. Der BSV hingegen war im Erwachsenenbereich gut aufgestellt, verfügte aber über einen mangelnden Unterbau.

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