VfL Handball: Sichtungsturnier des Bayerischen Handball-Verbandes mit hohem Niveau

Die Talente der Region bewiesen beim Sichtungsturnier am 17.7. ein hohes Niveau und machten den Sichtern des BHV die Wahl schwer.
„Ein sehr hohes Niveau und tollen kämpferischen Einsatz" bescheinigte BHV- Sichter Jochen Frank den Handballtalenten beim 2-Bezirke-Sichtungsturnier in Günzburg. Vor allem die Jungs vom Auswahlteam Schwaben West, die von Reinhold Lindner und Sibylle Dürre seit Oktober 2009 trainiert und vorbereitet wurden, zeigten sich von ihrer besten Seite und blieben ungeschlagen.
Für die je zwei Auswahlmannschaften ( Jahrgang 1996) aus Schwaben und Oberbayern standen am frühen Vormittag zunächst einmal der ungeliebte Kraft- und ein Wurftest auf dem Programm. Erst danach konnten die Nachwuchstalente beim „zweimal 4 gegen 4 " mit vorgeschriebener Manndeckung ihre Spielfähigkeit demonstrieren, um sich den anwesenden Sichtern für die Bezirks- oder Bayernauswahl zu empfehlen.
Nach einer kurzen Mittagspause fanden die Turnierspiele statt. Hier dominierten klar die Westschwaben, die mit einer extrem offensiven Abwehr die körperlich überlegenen Oberbayern auf Distanz hielten und im Angriff einen variablen und schnellen Handball spielten. „Mein Team hat fast alles umsetzen können und einen tollen Handball gespielt", bilanzierte Auswahltrainer Lindner und freute sich, „dass sich mit Nicolai Jensen vom VfL Günzburg und Daniel Jäger vom TV Lauingen gleich zwei Talente direkt in die Bayernauswahl gespielt haben". Zwei weitere Westschwaben schrieben sich die Sichter ins Notizbuch. Sie stehen unter Beobachtung und könnten eventuell noch nachrücken. Trainer Thomas Kamlah vom Team Schwaben- Ost, das beide Begegnungen gegen die großen und robusten Oberbayern verlor, sah das schon vor den Spielen kommen: „Im Vorfeld gab es schon einige Probleme mit Verletzungen und mangelndem Trainingseifer, sodass dieses Ergebnis heuer zu erwarten war."
Ein dickes Lob sprach Sichter Jochen Frank dem VfL Günzburg für die gelungene Organisation der Veranstaltung aus: „Ich hatte nichts anderes erwartet, schließlich kenne ich den Verein aus meiner aktiven Zeit." Der Ex-Günzburger Bundesligaspieler, freute sich, dass er am Ende mit Cheforganisator Dr. Rudi Jahn noch ein paar Erinnerungen austauschen konnte und gab Reinhold Lindner noch einen Gruß nach Ichenhausen an seinen ehemaligen Teamkameraden Klaus Hornung mit auf den Weg.

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