Frisch gebackener Rentner verschenkt Geld in Aschaffenburger Fußgängerzone

Zu einem nicht alltäglichen Einsatz ist eine Streife der Aschaffenburger Polizei am Mittwochmittag gerufen worden. Ein Zeuge hatte die Ordnungshüter verständigt, weil ein Mann in der Fußgängerzone Geldstücke an Passanten verschenkte. Nach einer näheren Überprüfung stellte sich heraus, dass der Anzugträger seit Dienstag im Ruhestand ist und seiner Freude darüber mit dem Verschenken von 1-Euro-Stücken Ausdruck verlieh.
Kurz nach 12.00 Uhr war die Polizeieinsatzzentrale verständigt worden, weil einem Zeugen in der Frohsinnstraße ein Mann aufgefallen war, der 1-Euro-Münzen an Passanten verteilte. Um den Hals trug er ein Schild mit der Aufschrift: „Bin nicht arbeitslos und auch nicht obdachlos. Habe eine Frau. Mir geht's gut. Deshalb möchte ich Ihnen einen Euro schenken."
Weil der Anrufer eine Betrugsmasche witterte, verständigte er zur Abklärung des Sachverhalts die Polizei. Die Beamten staunten nicht schlecht, als der Geldgeber angab, seit Dienstag Rentner zu sein und er daher seinen Mitmenschen auf diese Art und Weise eine Freude machen wolle.
Nachdem Geld verschenken natürlich nicht verboten ist, ließen die Ordnungshüter den frisch gebackenen Rentner gewähren, auch, wenn es sich um eine etwas ungewöhnliche Art handelt, die Freude über das Ende des Arbeitslebens auszudrücken.

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