
Ansbach: Im Überholverbot Frontalzusammenstoss auf der Staatsstraße 2221 - Unfallfahrer wird getötet
Heute Morgen (15.09.2010) endete die Fahrt zur Arbeit für einen 55-jährigen Ansbacher tödlich. Der Ansbacher stieß zwischen Burgoberbach und Sommersdorf (Landkreis Ansbach) während eines verbotenen Überholvorgangs mit einem entgegenkommenden Pkw zusammen.
Kurz nach 06.00 Uhr, befuhr der 55-jährige Ansbacher mit seinem Pkw (Toyota rot) die Staatsstraße 2221 von Burgoberbach in Richtung Sommersdorf. Ca. 200 Meter nach der Ortsausfahrt von Burgoberbach in Richtung Sommersdorf überholte er im Bereich einer langgezogenen Linkskurve trotz Überholverbot einen Bus. Hierbei kam ihm ein Pkw entgegen. Der 23-jährige Fahrer des entgegenkommenden BMW versuchte noch, durch ein Ausweichen nach rechts auf das dortige Bankett einen Zusammenstoß zu vermeiden. Auch der überholende 55-Jährige wollte offensichtlich noch durch eine Vollbremsung den Unfall verhindern.
In dem kurvenreichen Abschnitt der Staatsstraße 2221 kam es dann jedoch zum Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Durch den Aufprall wurde der 55-jährige Fahrer des Kleinwagens schwerst verletzt. Ein Notarzt versuchte noch, den Ansbacher zu reanimieren. Der 55-Jährige verstarb jedoch noch an der Unfallstelle an seinen schweren Verletzungen.
Der Fahrer des entgegengekommenen Pkw sowie seine ebenfalls im Fahrzeug befindliche 31-jährige Frau und sein einjähriges Kind wurden nur leicht verletzt (Schock, Prellungen).
Durch die Wucht des Aufpralls war der BMW von der Fahrbahn geschleudert worden. Der Toyota wurde hierbei um 180 Grad gedreht und stand nach dem Aufprall entgegen seiner ursprünglichen Fahrtrichtung.
Die wenig später eingetroffenen Ersthelfer informierten über Notruf die mittelfränkische Einsatzzentrale der Polizei. Die leicht verletzten Insassen des BMW wurden in ein nahe gelegenes Klinikum verbracht.
Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich im Fahrzeug des Ansbachers noch weitere Personen aufgehalten haben könnten, wurden zahlreiche Ansbacher Beamte zur Absuche des umliegenden Geländes hinzugezogen. Hierbei kam auch ein Polizeihubschrauber sowie ein Diensthund zum Einsatz. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Burgoberbach unterstützten die Beamten hierbei tatkräftig.
Mittlerweile haben die polizeilichen Ermittlungen ergeben, dass der Ansbacher alleine im Fahrzeug unterwegs war.
Die Staatsstraße 2221 musste für ca. 3 ½ Stunden komplett für den Verkehr gesperrt werden.
Die Staatsanwaltschaft Ansbach ordnete die Hinzuziehung eines Unfallsachverständigen an.
Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 15.000 Euro.
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