
Nürnberg/Fürth: Neun kg Amfetamin sichergestellt - Zweitgröße Sicherstellung in den letzten zwei Jahren
In enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg/Fürth gelang der Polizei am Montag ein beachtlicher Schlag gegen eine im großen Stil agierende Rauschgiftbande.
In einer konzertierten Aktion nahmen Beamte der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Nordbayern (GER Nordbayern), des Bayerischen Landeskriminalamtes und des Zollfahndungsamtes München in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizeiinspektion Fürth sowie mit Unterstützung der Polizeiinspektion Spezialeinheiten Nordbayern vier Männer im Alter von 22 Jahren bis 31 Jahren fest und stellten dabei 7 Kilogramm Amfetamin sicher.
Bei vorausgegangenen kriminalpolizeilichen Maßnahmen wurden bereits vor einer Woche 2 kg Amfetamin durch die Kriminalpolizeiinspektion Fürth aus dem Verkehr gezogen, das von einem 22-jährigen arbeitslosen Erlanger, der inzwischen in Berlin lebt, verkauft wurde. Im Anschluss führten schließlich die Ermittlungen dazu, die Fährte zur Vorbereitung eines größeren Rauschgiftgeschäftes aufzunehmen und jetzt bei der Abwicklung des geplanten Deals zuzuschlagen.
In den frühen Abendstunden des 20. September war es dann so weit. Der 22-Jährige reiste mit seinen drei arbeitslosen Hintermännern libanesischer Herkunft, im Alter von 27, 30 und 31 Jahren, aus Berlin an. Als sie in einem Hotel in Fürth das Amfetamin verkaufen wollten, griffen die Spezialkräfte zu und nahmen alle vier Personen fest. Das Amfetamin war verpackt in einer Plastiktüte. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Nürnberg Haftbefehl gegen alle vier Personen.
Gleichzeitig wurde von der Kriminalpolizei Erlangen die Wohnung eines 20-jährigen Malerlehrlings in Erlangen durchsucht. Dort wurde zwar kein Rauschgift aufgefunden, dafür aber 5.000 Euro Bargeld, welches wohl für den Ankauf von Drogen bestimmt war.
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