
Pfarrkirchen (Landkreis-Rottal-Inn): 13-jähriger Bub zündet Wohnhaus an / Einschlägig der Polizei bekannt
Gestern, gegen 15.27 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Niederbayern mehrere Notrufe über ein lichterloh brennendes Wohnhaus in Pfarrkirchen ein.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde der Brand in einem Anbau des Mehrfamilienwohnhauses vorsätzlich gelegt. Das Feuer ging relativ schnell auf das angrenzende Mehrfamilienwohnhaus über. Der Anbau ist vollständig niedergebrannt. Am Wohnhaus wurde derart beschädigt, dass es wohl nicht mehr bewohnbar sein wird.
Sämtliche im Wohnhaus wohnende Personen konnten dieses rechtzeitig unverletzt verlassen. Bei dem Brandfall wurde niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 400.000 Euro geschätzt.
Bei den Löscharbeiten waren insgesamt acht Feuerwehren mit 163 Feuerwehrmännern und das Technische Hilfswerk mit 15 Helfern eingesetzt. Die Feuerwehreinsatzleitung vor Ort hatte der zuständige Kreisbrandinspektor.
Der Rettungsdienst war ebenfalls mit 40 Helfern vor Ort.
Die Kriminalpolizeiinspektion Passau hat vor Ort die Sachbearbeitung übernommen.
Als Tatverdächtiger konnte ein 13-jähriger strafunmündiger Junge ermittelt werden. Dieser hat die Tat bereits gestanden. Der tatverdächtige Junge ist bereits einschlägig in Erscheinung getreten. Das Kind wurde in die Obhut des zuständigen Jugendamtes übergeben.
Ergänzend ist anzumerken, dass es bei der Feuerwehralarmierung bedingt durch eine technische Störung im Feuerwehrfunk des Landkreises Rottal-Inn zu einer zeitlichen Verzögerung gekommen ist, obwohl der Feueralarm durch die Polizeiinspektion Pfarrkirchen unmittelbar nach Eingang der Notrufe bearbeitet worden ist.
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