Holzkirchen: Großschleusung aufgedeckt - Polizei nimmt 14 Personen fest

Für 14 Personen hat die Fahrt Richtung Skandinavien vergangene Mittwochnacht (20. Oktober) auf der A 8 ein Ende gefunden.
Beamte der Polizeiinspektion Fahndung Kreuth nahmen zwölf illegal eingereiste Iraker und Iraner zusammen mit ihren beiden Fahrern an der Rastanlage Holzkirchen Nord fest. Gegen die Fahrzeugführer ermittelt die Rosenheimer Bundespolizei wegen Einschleusens von Ausländern.
Gegen 23:00 Uhr wurden die Schleierfahnder auf der Autobahn Salzburg - München auf zwei Pkw mit schwedischer Zulassung aufmerksam und unterzogen die Insassen einer Personenkontrolle. Dabei stellte sich heraus, dass sich zehn irakische und zwei iranische Staatsangehörige im Alter von 15 bis 26 Jahren nicht ausweisen konnten. Alle zwölf zeigte die Bundespolizei inzwischen wegen illegaler Einreise an.
Ersten Erkenntnissen zufolge bestand gegen einen der irakischen Fahrer ein Einreiseverbot. Er war bereits vor über zehn Jahren aus Deutschland ausgewiesen worden. Der 32-Jährige wurde erst im August bei einem Verstoß gegen diese Einreisesperre ertappt und nach Österreich zurückgeschoben. Nun reiste er erneut nach Deutschland ein - als einer der beiden Beförderer von insgesamt zwölf unerlaubt Eingereisten. Wie er, muss sich auch der andere Fahrzeugführer im Alter von 19 Jahren wegen der Einschleusung vor dem Haftrichter in München verantworten. Die Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Rosenheim dauern an.

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