VfL Handball: Damen 1 - "högschte Konzentration" im Duell gegen TSG Augsburg
Zwei Siege in den vergangenen beiden Wochen haben den Handballerinnen des VfL Günzburg neues Selbstbewusstsein und mehr Sicherheit eingehaucht. Zumal die Gegner mit Ismaning 2 und der SG Waltenhofen/Kottern nicht von schlechten Eltern waren. Nun müssen die Günzburgerinnen allerdings nachlegen. Am Samstag (20 Uhr) empfangen sie die TSG Augsburg in der Rebayhalle.
Wochenlang hat VfL-Trainer Harald Jekel gerätselt. Warum kommt die Mannschaft nicht in Schwung? Woran hapert es? Was sind die Gründe für die Blockade? Er versuchte es mit intensiverem Training und mit Gesprächen. Und nun scheint der Knoten geplatzt. Zuletzt haben sich die Günzburgerinnen ein wenig Luft verschafft, stehen mit vier Siegen aus sieben Spielen auf Platz fünf der Landesliga. Allerdings, so die Verantwortlichen, trügt dieses Bild. Denn der Weg in den Tabellenkeller ist kurz, lediglich zwei Punkte trennen den VfL von der SSG Metten auf Platz elf, einem Abstiegsplatz. Jeder Ausrutscher könnte bestraft werden, denn die Leistungsdichte in der Spielklasse ist breit.
Umso wichtiger ist es, nun weitere wichtige Zähler zu sammeln. Allerdings kommt am Wochenende mit der TSG Augsburg ein äußerst unangenehmer Gegner nach Günzburg. Die TSG steht momentan auf dem dritten Platz und hegt Ambitionen nach oben. Das haben die Augsburger in der vergangenen Woche eindrucksvoll bewiesen - mit einem 36:22-Kantersieg beim Ex-Bayernligisten Waltenhofen/Kottern. In der vergangenen Spielzeit verpassten die Gäste den Aufstieg in die Bayernliga nur knapp, unterlagen der HSG Fichtelgebirge erst in den zwei Entscheidungsspielen. Schon in vergangenen Zeiten war die TSG ein großer Rivale der VfL-Frauen. Das letzte Treffen beim Volksbank-Cup, einem Vorbereitungsturnier in Günzburg, hat die Jekel-Truppe noch in schlechter Erinnerung. Damals stand es schon nach 13 Minuten 0:8, nach 30 Minuten verloren die Gastgeberinnen 8:18. Geht es nach Trainer und Spielerinnen, so soll so ein Debakel nicht noch einmal vorkommen. Aber schließlich seien Vorbereitung und Punktrunde ohnehin nicht zu vergleichen. Der VfL sei heiß darauf, seinen Weg nach oben fortzusetzen.
So klingt das neue Selbstbewusstsein!


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