Regensburg: Schießerei im Zirkusmilieu - mehrere Verletzte / Hintergründe unklar

Noch völlig offen sind die Hintergründe zu einer massiven Auseinandersetzung zweier dem Zirkusmilieu zuzuordnenden Familien, die am Montag, 18.04.2011, gegen 20.00 Uhr, im Regensburger Stadtosten ihren Ausgang nahm und bei der 6 Personen durch Schüsse und den Gebrauch von Schlagwerkzeugen verletzt wurden. Die Kripo Regensburg führt unter anderem wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs die Ermittlungen.
Mehrere Anrufer teilten gegen 20.00 Uhr der Einsatzzentrale Oberpfalz mit, dass im Stadtteil Irlmauth auf dem Gelände das seit geraumer Zeit von einer Zirkusfamilie als Winterquartier benutzt wird Schüsse gefallen seien. Die eintreffenden Streifenfahrzeuge stellten schließlich drei mittelschwer und drei leicht verletzte Personen fest. Sie alle wurden von Rettungsdiensten in Regensburger Krankenhäuser verbracht. Die weiteren Beteiligten konnten flüchten nach ihnen wird gefahndet.
Wie bisher bekannt ist waren gegen 20.00 Uhr Angehörige einer ebenfalls dem Zirkusmilieu zuzuordnenden Familie die ebenfalls im östlichen Stadtgebiet von Regensburg campiert in Irlmauth aufgetaucht und es war dort zu den Gewalttaten gekommen.
Die Beweggründe und die Tatmotive zu dem Geschehen liegen noch im dunkeln. Ein großes Polizeiaufgebot, darunter auch Diensthunde wurde vorsichtshalber zusammengezogen. Die Ermittlungen hat die Kripo Regensburg übernommen. Die Staatsanwaltschaft Regensburg war von Anfang an mit eingebunden und vor Ort.
Bei den Durchsuchungen stellten die Polizeikräfte drei Schusswaffen, mehrere Messer und Hiebwaffen sowie verbotene Gegenstände wie Schlagringe sicher. Aus einer der erwähnten Schusswaffen dürfte ein Schuss auf einen 48-Jährigen abgeben worden sein der dadurch eine Verletzung am linken Bein erlitt. Des weiteren wurden fünf Personen im Alter von 17 - 55 Jahren verletzt. Es handelt sich dabei nicht um Schussverletzungen. In jeder der beteiligten Gruppierung gab es drei Verletzte.
Zu dem Tatgeschehen machten die Beteiligten widersprüchliche Angaben.
Die Ermittlungen dauern die Nachtstunden über an.

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