Kurze Wege im Katastrophenfall - Kreisverbindungskommando unter neuer Führung

 

Lkrs. Unterallgäu (Landratsamt) - An der Spitze des Kreisverbindungskommandos Unterallgäu hat sich ein Wechsel ergeben: Neuer Leiter ist Oberstleutnant der Reserve Herbert Heinle (rechts). Der bisherige Leiter, Oberstleutnant der Reserve Manfred Diem (links), ist künftig Heinles Stellvertreter.

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Mit Landrat Hans-Joachim Weirather tauschten sie sich jetzt über die weitere zivil-militärische Zusammenarbeit aus. Diese spielt vor allem im Katastrophenfall eine wichtige Rolle.

Die Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr bestehen aus Reservisten. Diese vertreten einerseits die Interessen der Bundeswehr gegenüber den zivilen Dienststellen. Andererseits beraten sie die zivilen Entscheidungsträger, welche Unterstützung die Bundeswehr im Ernstfall bieten kann. So arbeitet das Kreisverbindungskommando vor allem im Katastrophenfall eng mit dem Landratsamt als Katastrophenschutzbehörde zusammen: Wenn etwa alle zivilen Mittel erschöpft sind (wenn also zum Beispiel zusätzliche Krankenwagen oder Suchtrupps eingesetzt werden müssen), dann stellt das Kreisverbindungskommando den Kontakt zur Bundeswehr her, fordert aktive Bundeswehrkräfte an und unterstützt die aktiven Truppen durch ihre Ortskenntnis.

Als „ideal“ bezeichnete Landrat Weirather die Situation im Unterallgäu: Der neue Leiter des Kreisverbindungskommandos ist Mitarbeiter im Landratsamt. So seien die Wege im Katastrophenfall extrem kurz.

 

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