
Papstbesuch im September: Wer in Gottesdienst will braucht Einlasskarte
Wer einen der fünf Gottesdienste mit Papst Benedikt XVI. Ende September in Deutschland besuchen will, muss sich registrieren lassen. Von Montag an können sich Interessierte unter www.papst-in-deutschland.de für die Gottesdienste in Berlin (22.9.), in der Wallfahrtskapelle Etzelsbach im Eichsfeld (23.9.), in Erfurt (24.9.), auf dem Freiburger Messegelände (24.9.) und auf dem Flughafen Freiburg (25.9.) anmelden, teilte die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) heute mit.
Wer keinen Internetzugang besitzt, kann sein Interesse über die Pfarrgemeinden oder über zentrale Telefonnummern bei den Bistümern bekunden. Die Bearbeitung und Beantwortung aller Kartenwünsche soll bis Ende Juni abgeschlossen sein. In Berlin können etwa 40 000 Gläubige am Gottesdienst teilnehmen. Die meisten Besucher werden für die Abschlussmesse in Freiburg erwartet. Hier rechnen die Veranstalter mit deutlich mehr als 100.000 Teilnehmern.
Zutritt zu den Gottesdiensten mit dem Papst werde es nur mit einer Einlasskarte geben, sagte ein Sprecher der Bischofskonferenz. Diese Karten seien kostenlos. Sinn mache eine Anmeldung über die Pfarrbüros, hieß es im Bistum Freiburg. Dann könnten Gruppen gebildet werden. Grund: Die Organisatoren wollen erreichen, dass möglichst viele gemeinsam in Bussen nach Freiburg oder die anderen Orte reisen.
Wer gemeinsam anreisen wolle, sollte sich auch gemeinsam anmelden, hieß es. Dies gelte beispielsweise für Vereine oder Gruppen, wie zum Beispiel Kirchenchöre oder andere kirchliche Gemeinschaften. So werde sichergestellt, dass ähnliche Tickets ausgegeben werden. Am Straßenrand könne jeder den Papst sehen, auch ohne Karte. Die Fahrtstrecke des Pontifex ist den Angaben zufolge vergleichsweise frei zugänglich.
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