Nördlicher Landkreis Günzburg: Rund 450 Feuerwehrler im Unwettereinsatz / Schienenverkehr zwischen Günzburg und Krumbach eingestellt

Land unter hieß es heute Abend im Landkreis Günzburg. Kurz nach 17 h zog ein heftiges Unwetter durch den Landkreis und das bedeutete Alarm für 29 Landkreisfeuerwehren. Insgesamt waren zwischen 400 und 450 Feuerwehrler im Einsatz und noch sind nicht alle Einsätze „abgearbeitet". Allein in Günzburg mussten mehr als 20 Keller ausgepumpt werden, in Kleinkötz, Wasserburg und in Bubesheim waren es jeweils fünf.
Besonders betroffen war die Gemeinde Kötz: In Kleinkötz stand der Bahnübergang unter Wasser. Nachdem nicht ausgeschlossen war, dass Gleise unterspült wurden, sperrte der Notfallmanager der Deutschen Bahn sicherheitshalber die Strecke. Die Strecke bleibt heute gesperrt. Es ist aktuell noch nicht abzusehen, ob diese morgen freigegeben wird.
In Großkötz rutschte vor dem Eingangsbereich der Firma AL-KO Sand und Kies und es drang Wasser in das Gebäude ein. Sicherheitshalber musste hier der Strom abgeschaltet werden. Die Firma wurde auch noch in ihrem Werk in Jettingen heimgesucht.
Natürlich legten sich bei diesem Unwetter auch einige Bäume quer. Diese, wie auch abgerissene Äste mussten entfernt werden, beispielsweise im Wasserburger Weg in Günzburg.
Im Landkreis Günzburg waren folgende Feuerwehren im Einsatz: Bubesheim, Bühl, Burgau, Burtenbach, Denzingen, Ebersbach, Echlishausen, Ettenbeuren, Freihalden, Großkötz, Günzburg, Hafenhofen, Haldenwang, Hochwang, Ichenhausen, Jettingen, Kissendorf, Kleinkötz, Leipheim, Limbach, Ried, Rieden, Röfingen, Roßhaupten, Scheppach, Schneckenhofen, Schönenberg, Silheim, Wasserburg.
Im ersten Kurzbericht der Polizeidirektion Schwaben/Süd in Kempten wurden in zwei Stunden mehr als 300 Notrufe gemeldet. Verletzte gab es glücklicherweise keine.

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  • Weitere Informationen folgen mit dem ausführlichen Pressebericht der Polizei.

 

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