Blaustein: Schläfchen in der Grube ... war Alkohol im Glas?

Ein Schläfchen gönnte sich ein Autofahrer am Sonntagmorgen in Herrlingen, nachdem er mit seinem Wagen in eine Baugrube gefahren war. Eine Zeugin entdeckte den schlafenden Fahrer und rief die Polizei.
Nach ersten Ermittlungen war der 20-Jährige am frühen Morgen mit seinem Auto auf der Erwin-Rommel-Steige in Richtung Birkebene unterwegs. An einer Baustellenschranke fuhr er trotz des Verbotszeichens vorbei. Kurz darauf setzte ein Graben der verbotenen Fahrt ein abruptes Ende. Während die Front noch die andere Seite erreichte, hingen die Vorderräder des Mazdas in der Luft.
Der junge Mann drehte nun den Fahrersitz in Ruhestellung und schlief ein. Gegen 8:00 Uhr wurde eine Zeugin auf den Unfall aufmerksam und rief die Polizei. Die Beamten weckten den jungen Mann auf dem Fahrersitz und baten ihn zum Alkoholtest. Blutproben sollen zeigen, ob und welche Rolle Alkoholeinfluss zur Unfallzeit gespielt hat. Vom Ergebnis der Untersuchung hängt ab, ob der Fahrer seinen Führerschein abgeben muss. Das beschädigtes Auto musste ein Abschleppunternehmen aus der Baustelle bergen, an der kein Schaden entstanden war.
Die Polizei ermittelt gegen den 20-Jährigen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr.

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