Warngau: Hat Fahranfänger Rotlicht an Bahnübergang übersehen? Zwei Personen getötet

Freitagnachmittag gegen 16:40 Uhr, prallte im oberbayerischen Warngau ein Zug gegen eine Pkw. Die beiden jungen Männer in dem Auto starben noch an der Unfallstelle.

An einem unbeschrankten Bahnübergang im Ortsteil Lochham prallte ein Zug der Bayerischen Oberlandbahn gegen einen Pkw Peugeot und schleifte diesen ca. 300 Meter mit. Beide Insassen des Pkw wurden bei dem Zusammenstoß getötet. Beim Fahrer handelte es sich um einen 18-jährigen Holzkirchner, sein Beifahrer war 22 Jahre alt und ebenfalls aus Holzkirchen.

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Am Pkw entstand Totalschaden. Der Schaden am Zug bzw. der Gleisanlage wurde auf 550.000 Euro geschätzt. Die Bahnstrecke musste zur Unfallaufnahme und für Aufräum- und Bergungsmaßnahmen mehrere Stunden gesperrt werden. 104 Zuginsassen kamen mit dem Schrecken davon und konnten ihre Fahrt mit Ersatzbussen fortsetzen.

Die Holzkirchner Polizei hat in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei und der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Zur Klärung der unbekannten Unfallursache wurde eine Gutachter beauftragt. Es ergaben sich bisher keine Hinweise auf einen technischen Defekt der Ampelanlage.

Der Ort Warngau hat am 8. Juni 1975 traurige Berühmtheit erlitten. Damals stießen auf der eingleisigen Strecke zwei Züge zusammen. Es starben 41 Personen, 122 wurden verletzt.

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