Mittelstetten: Säugling tot aufgefunden - Mutter unter Tatverdacht

Nach der Auffindung eines toten Säuglings in der Wohnung der Mutter in Mittelstetten (Landkreis Fürstenfeldbruck) ermittelt die Kriminalpolizei wegen eines Tötungsdeliktes. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftbefehlsantrag beim zuständigen Amtsgericht.

Gestern Vormittag fand die Polizei im Gemeindebereich Mittelstetten einen toten männlichen Säugling in der Wohnung der 24-jährigen Mutter. Vorausgegangen war eine Mitteilung des Krankenhauses, in das die Mutter mit starken Blutungen eingeliefert worden war. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck übernahm die Ermittlungen zur Klärung der Todesursache.

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Die Staatsanwaltschaft München II ordnete die Obduktion der Kindsleiche an, die noch in den späten Nachmittagsstunden im Institut für Rechtsmedizin in München durchgeführt wurde. Das vorläufige Obduktionsergebnis ergab, dass das Kind bei der Geburt, die in den frühen Morgenstunden stattgefunden hat, noch lebte. Für die Kriminalpolizei gilt es nun zu klären, welche Umstände zum Tod des Kindes führten.

Aufgrund des Obduktionsergebnisses besteht der Verdacht eines Tötungsdeliktes, weshalb die Staatsanwaltschaft München II Haftbefehlsantrag beim zuständigen Amtsgericht München stellte. Die Ermittlungen dauern an.

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