Altenkunstadt: Brandstifter schlagen erneut zu - 16 verletzte Hausbewohner nach Kellerbrand

Mit Hochdruck fahndet die Kripo Coburg nach unbekannten Brandstiftern, die seit Anfang September im Bereich Mainbrücke die Bewohner in Angst und Schrecken versetzen. Den bisherigen Höhepunkt dieser Ereignisse bildete in der Nacht zum Samstag ein Kellerbrand in einem vierstöckigen Wohnhaus, in dessen Folge 21 der 41 Bewohner aus den oberen Wohnungen über Drehleitern von einem massiven Feuerwehr- und Rettungsdienstaufgebot aus dem Gebäude evakuiert werden mussten, nachdem die Treppenaufgänge wegen der starken Rauchentwicklung unpassierbar geworden waren. 16 Bewohner mussten in der Nacht mit Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gebracht werden.

Gegen 2.30 Uhr war das Feuer in den Kellerräumen des 21-Parteien-Wohnhauses von einem Bewohner bemerkt worden. Mit 190 Feuerwehrleuten aus der Umgebung einschließlich dreier Drehleitern, 80 Rettungsdienstmitarbeitern und vielen Polizeibeamten gelang es auf professionelle Weise, alle Bewohner in Sicherheit zu bringen. Das Feuer blieb auf die Kellerräume beschränkt, richtete aber mit der Rauch- und Rußentwicklung enormen Schaden an, der noch nicht näher beziffert werden kann.

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Die Kripo Coburg übernahm sofort in der Nacht die Ermittlungen und sicherte Spuren. Die Staatsanwaltschaft Coburg und ein Team aus erfahrenen Kriminalbeamten arbeiten mit Hochdruck an der Aufklärung dieser Brandstiftungen im Bereich der Altenkunstadter „Mainbrücke“. Konkrete Hinweise auf den oder die Täter gibt es bislang noch nicht.

Die Kripo ist deshalb bei der Fahndung nach den Brandstiftern dringend auf die Mithilfe und Zusammenarbeit mit der örtlichen Bevölkerung angewiesen:

  • Wer hat im Bereich Mainbrücke in der Nacht zum Samstag verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge gesehen?
  • Wer kann Hinweise zu den Brandlegungen seit dem 9. September 2011 geben?

Hinweise bitte unter der Telefonnummer 09561/645-309 oder 6450 an die Kripo Coburg oder an jede andere Polizeidienststelle.

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