Bernau: Lkw war mit Diebesgut überladen

Dass Gauner manchmal nicht mit besonderer Intelligenz gesegnet sind, beweist ein Fall in Oberbayern: Am Sonntag den 02.10.11 war Polizeibeamten auf der Autobahn München-Salzburg ein rumänischer Lkw aufgefallen, der offensichtlich stark überladen war. Die Fracht bestand allerdings nicht nur aus wertlosen Sperrmüll, sondern war überwiegend Diebesgut im Wert von rund 46.000 Euro.

Der Lkw, besetzt mit zwei rumänischen Staatsangehörigen, befand sich auf Höhe der Anschlussstelle Bernau in Fahrtrichtung Salzburg, als er von einer Streife der Polizeiinspektion Fahndung angehalten wurde. Die Kontrolle des Fahrzeugs ergab zunächst eine 40-prozentige Überladung, die sich bei der anschließenden Durchsicht der Fracht nicht als einzige Verfehlung herausstellte. Auf der Ladefläche befanden sich neben einem neuen Quad, dieses war in Frankreich als gestohlen gemeldet, auch noch über 200 hochwertige Qualitätswerkzeuge, von der Motorsäge bis zur Schleifmaschine, die scheinbar alle in Frankreich entwendet wurden.

Anzeige

Das Fachkommissariat Grenze der Kriminalpolizei Rosenheim hat die Ermittlungen aufgenommen. Den beiden rumänischen Staatsangehörigen wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Traunstein gegen Auflagen die Weiterreise gestattet.

Wäre der LKW nicht überladen gewesen, wäre die Wahrscheinlichkeit, von der Polizei kontrolliert zu werden, relativ gering gewesen.

Schreiben Sie einen Kommentar

  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Erlaubte HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd> <i> <b> <p> <br>
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Jede E-Mail-Adresse wird in eine menschenlesbare Art und Weise dargestellt oder (wenn JavaScript aktiv ist) in einen spamsicheren klickbaren Link umgewandelt.

Weitere Informationen über Formatierungsoptionen

CAPTCHA
Diese Frage dient dazu festzustellen, ob Sie ein Mensch sind und um automatisierte SPAM-Beiträge zu verhindern.
Sicherheitsabfrage, um automatischen Spam zu stoppen.
Aktuelle Kommentare