VfL Handball: Damen 1 – Wieder Torchancen als Geschenk mitgebracht
Mit 28:21 (16:9) verloren die Günzburger Damen ihr Auswärtsspiel beim ungeschlagenen Tabellenführer TSV Freising. Allerdings traten die VfL Handballerinnen sehr ersatzgeschwächt an. Mit Sophie Seeleuther, Ina Deutschenbauer, Sarah Basler, Sabrina Epp und der langzeitverletzten Evelyn Jorga fehlten dem VfL fünf Stammkräfte. Für Trainer Armin Spengler war dies jedoch keine Entschuldigung für die Niederlage.
„Mit einer konzentrierteren Leistung, wäre an diesem Tag weitaus mehr möglich gewesen“, kritisiert Spengler die vielen technischen Fehler seiner Mannschaft, die sich allein mit 24 unnötigen Ballverlusten zu Buche schlägt.
Der Tabellenführer legte gleich furios los und führte schnell 4:0. Die VfL-Damen bewiesen jedoch Moral und kamen in der 10. Spielminute wieder auf 5:4 heran. Die Freisinger erhöhten nochmals den Druck und zogen erneut mit 4 Toren davon, welchen sie bis zur Halbzeit auf 6 Tore ausbauen konnten.
Die Kabinenansprache von Trainer Armin Spengler blieb ungehört. Völlig von der Rolle begannen die VfL-Handballerinnen die Anfangsphase der zweiten Spielhälfte. Dies nützte der Tabellenführer gnadenlos aus und Günzburg lag schnell mit 21:10 zurück. Günzburgs Trainer unterbrach das katastrophale Spiel seiner Mannschaft mit einer Auszeit und langsam fanden die Handballerinnen wieder zu ihrer Form.
Der Titelaspirant ließ konditionell nach und auch im Spielaufbau kam nicht mehr viel von Freising.
Die Günzburger Damen machten es dem Gastgeber aber nach wie vor zu leicht. Die technischen Fehler blieben das große Manko beim VfL. Freising lauerte nur noch auf Konter, die sie erfolgreich abschließen konnten und so kam der Sieg des Tabellenführers nie in Gefahr.
Zufrieden zeigte sich Trainer Armin Spengler über die beiden Torhüterinnen Dorit Hassel und Janine Schuller. Auch die siebenfache Torschützin Juliane Wieser blieb von der Kritik des Trainers verschont. „Wir haben auch in Freising wieder nur vierzig Minuten Handball gespielt und das reicht gegen einen, keinesfalls übermächtigen, Tabellenführer nicht aus“, zeigte sich Spengler nach dem Spiel enttäuscht.
Für den VfL spielten:
D. Hassel, Janine Schuller-S. Kuffner-Mayr (1), F. Aust (4), J. Wieser (7), A. Reisbach (1), K. Boesveld (5/2), S. Schaaf, J. Deutschenbauer (2), M. Zach (1)


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