28 Stunden durchgehend am Steuer - LKW-Fahrer muss 2.000 Euro Bußgeld bezahlen

Eine lebende Zeitbombe war ein LKW-Fahrer, der von der Polizei in Hunding (Landkreis Deggendorf) ais dem Verkehr gezogen wurde. Die Kontrolle eines 49-jährigen Ungarn, der mit einem Lkw unterwegs war, erbrachte in Sachen Lenkzeiten "Negativrekord-verdächtige Zeiten" zu Tage. An Verantwortungslosigkeit gegenüber anderen Autofahrern ist dieses Verhalten wohl kaum noch zu unterbieten: Er saß 28 Stunden ununterbrochen am Steuer seines LKW.

Im Rahmen einer Schwerlastkontrolle bei Hunding im Landkreis Deggendorf wurde am Dienstag (08.11.11) gegen 15.00 Uhr ein 49-jähriger ungarischer Fahrer mit einer slowakischen Sattelzugmaschine und irischem Sattelauflieger angehalten. Bei der Überprüfung der Lenk- und Ruhezeiten vom 31.10.11 auf 01.11.11 wurde eine schier unglaubliche Fahrleistung festgestellt:

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Der Fahrer hatte seine Arbeit am 31.10.11 um 07.15 Uhr begonnen und ist danach ohne Einhaltung jeglicher Vorschriften über Lenk und Ruhezeiten bis ca. 14.00 Uhr am darauffolgenden Tag hinter dem Lenkrad gesessen. Aus der Berechnung ergibt sich eine durchgehende Lenkzeit von ca. 28 Stunden. Am Kontrolltag hatte er es zudem noch sehr eilig, da er auf der Bundesstraße 533 Spitzengeschwindigkeiten von 103 km/h erreichte (max. erlaubt wären für ihn mit seinem Lkw 60 km/h gewesen).

Des weiteren konnte er für drei Tage keine Bescheinigungen über arbeitsfreie Tage vorlegen. Über die Bundesanstalt für den Güterverkehr wird ihm nun ein Bußgeld in vierstelliger Höhe (2.000,-- Euro) zugestellt werden.

Der LKW-Fahrer hat in höchst unverantwortlicher Art und Weise das Leben von sich und anderer Verkehrsteilnehmer aufs Spiel gesetzt. Hier zeigt sich wieder einmal, wie wichtig die Kontrollen der Polizei sind.

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