VfL Handball: Männer 1 – Das Punktekonto erhöht sich

Das Fernduell zwischen Bobingen und dem VfL geht weiter. Nach 8 Spieltagen führen die Günzburger nach einem Sieg bei 1871 Augsburg die Tabelle der BOL an. Verfolger Bobingen hielt sich bei ihrem Gastspiel in Aichach ebenfalls schadlos, sodass der Punkteabstand zwischen den beiden Führenden und den Verfolgern mittlerweile auf 5 Punkte angestiegen ist.

Der VfL wollte sich die Verunsicherung der Gastgeber zu Nutzen machen. Schließlich hatte 1871 vor einer Woche eine derbe 16-39 Klatsche bei Bobingen hinnehmen müssen. In Ihrem Hallenheft verglichen die Augsburger die Situation mit anderen Weltklasseteams, denen derartige Dinge auch passieren. Auf dem Spielfeld zeigte der VfL den "Tigers" zunächst mal seine Zähne. Bereits nach 3:45 Minuten und 0-5 nahm 1871-Trainer Alexander Fischer seine erste Auszeit. Die Legostädter hatten die Gastgeber bis dato regelrecht überrannt und erst einen Wurf auf das Tor von Tizian Schmid zugelassen. Unbeirrt von Fischers komplettem Rückraumwechsel bauten die Weinroten Ihre Führung auf 1-9 aus.

Anzeige

"Im Nachhinein war das vielleicht zu leicht", resümierte Kapitän Philipp Rembold nach Spielende. Im Gefühl des komfortablen Vorsprungs nach nur 10 Minuten schlich sich allmählich der Schlendrian ein. 1871 gab sich keinesfalls geschlagen und ging mit zunehmenden hartem aber fairem Körpereinsatz zu Werke. Die zunächst 100%ige Trefferquote wurden nun ersetzt durch zahlreiche Testwürfe für das Ballfangnetz. Es fehlten letztlich die Konsequenz der ersten Minuten. Genauso wie Diese nachlies, nahm das Selbstbewußtsein der Hausherren von Minute zu Minute zu, die nun auch die Lücken in Günzburgs anfänglichem Bollwerk fanden. Resultat von dieser Phase war ein 11-11 nach 28 Minuten, das 1871 gar in eine 13-13 Halbzeitführung umwandelte.

Grund zur Panik gab es in der Halbzeitpause nicht. VfL Trainer Bernd Dunstheimer erinnerte lediglich an die Erfolgsfaktoren der ersten Spielminuten und nach dem 16-16 übernahmen die Weiroten erneut das Komando.Wieder legten der gut aufgelegte Andreas Konopa und seine Kollegen einen 1-9 Zwischenspurt hin, und brachen damit die Gegenwehr der Augsburger. Knackpunkt in dieser Phase war die Rote Karte von Augsburgs Daniel Adolph, der unmotivert Andreas Konopa beim Gegenstoß von hinten umrannte. Die souverän leitenden Schiedsrichter aus Erding und Schwabhausen beorderten Adolph auf die Tribüne und damit war auch deren "Aggressiv-Leader" nicht mehr auf dem Spielfeld.

Die letzten Minuten testeten die Weinroten einige Spielzüge erfolgereich aus und kamen zu einem ungefährdeten 22-33 Erfolg.Kurz nach Spielende kam die Nachricht, von Bobingens Sieg beim TSV Aichach. In zwei Wochen empfängt der VfL eben diese Aichacher. Eine 20 minütige Auszeit, wie gegen 1871 können sich die Weinroten mit Sicherheit nicht erlauben. "Dazu ist Aichach zu clever", weiß Steve Rennert, "und würde uns mit Sicherheit bestrafen".

Es spielten: T.Schmid, P.Bieber, Rothbauer(3), Spengler(2/1), N.Schmid(4), Konopa(6), Leix, Rathgeber(3), Graf, Rembold(7/2), Rennert(6), Teske(2).

Schreiben Sie einen Kommentar

  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Erlaubte HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd> <i> <b> <p> <br>
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Jede E-Mail-Adresse wird in eine menschenlesbare Art und Weise dargestellt oder (wenn JavaScript aktiv ist) in einen spamsicheren klickbaren Link umgewandelt.

Weitere Informationen über Formatierungsoptionen

CAPTCHA
Diese Frage dient dazu festzustellen, ob Sie ein Mensch sind und um automatisierte SPAM-Beiträge zu verhindern.
Sicherheitsabfrage, um automatischen Spam zu stoppen.
Aktuelle Kommentare