
Arbeitskreis Wirtschaft der CSU diskutiert über eine Messe in Günzburg
Soll es in Günzburg wieder eine allgemeine Messe geben und wie könnte diese aussehen? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung des Arbeitskreises Wirtschaft der Günzburger CSU. Resümee war die Präferenz für eine erweiterte Ausstellung im Donauried.
Der Arbeitskreis Wirtschaft des CSU-Ortsverbandes Günzburg hatte zu einem Gespräch eingeladen, um die Möglichkeiten einer Messe für die gesamte Stadt Günzburg zu erörtern. Sachkundiger Referent war Bernd Böhme als erfahrener Organisator von vielen erfolgreichen Messen im ganzen Raum Nordschwaben. Absicht der Veranstaltung sei es, gemeinsam mit den Günzburger Gewerbetreibenden eine möglichst gute Lösung zu finden, um in Günzburg wieder eine Messe für die ganze Stadt auf die Beine zu stellen, wenn dies gewünscht werde, so Ortsvorsitzende Stephanie Denzler. Dies soll, betonten die Organisatoren des Gesprächs ausdrücklich, keine Konkurrenz zur bestehenden Messe im Donauried, die bisher in erster Linie für dortige Unternehmer gestaltet war, darstellen. Zu Beginn der Veranstaltung erinnerte Harry Bendl daran, dass schon vor über 5 Jahren intensive Gespräche zwischen Stadtverwaltung, Günzburger Gewerbetreibenden und Herrn Böhme stattgefunden haben, um in Günzburg eine Messe abzuhalten. Man habe damals leider keine gemeinsame Basis gefunden für eine erfolgreiche Veranstaltung dieser Art.
Im Rahmen der konstruktiven Diskussion ergaben sich doch gewichtige Argumente gegen eine Messe, wie sie in Günzburgs Innenstadt bislang angedacht wurde. Die bisherigen Bemühungen um die Messe im Donauried wurden als sehr positiv beurteilt. Stadtrat Dr. Thomas Ermer favorisierte daher die Idee, die Messe im Donauried aufzuwerten, auch für Gewerbetreibende aus der gesamten Stadt Günzburg. Die Messe sollte räumlich und inhaltlich um ein Angebot auch für die sonstigen Günzburger Gewerbetreibenden erweitert werden, insbesondere durch ein zusätzliches Motto, das bei jeder Messe wechselt. Ein Highlight müsste den Beginn einer Wochenendmesse darstellen, so Harry Bendl. Die Messe sollte am Donnerstagabend beginnen mit einer Veranstaltung für die Messeteilnehmer und geladene Gäste. Die Dauer sollte sich auf das Wochenende von Freitag bis Sonntag beschränken. Die Messe sollte in zweijährigen Abständen stattfinden. Man sollte prüfen, ob das Messewochenende nicht zu einem zusätzlichen offenen Sonntag bei den Günzburger Geschäften führen könnte. Die Anwesenden fanden, dass dieses Resümee der Diskussion weiter verfolgt werden sollte.
Die anwesenden Vertreter der Günzburger Wirtschaft wollten diese Gedanken in den Gremien der Günzburger Wirtschaftsvereine besprechen und danach mit Vorschlägen ggf. an Herrn Böhme und an die Stadtverwaltung herantreten. Eine Veranstaltung mit einer der Stadt Günzburg angemessenen Größenordnung lasse sich schwer allein von den Günzburger Gewerbetreibenden organisieren, so dass eine Unterstützung durch einen Profi möglicherweise nötig würde. Dabei wurde auch deutlich, dass bei einer derart erweiterten Messe auch an eine Unterstützung durch die Stadt gedacht werden müsste. Zumal sich alle einig waren, dass für den Besuch der Messe kein Eintritt erhoben werden soll.
Stephanie Denzler bedankte sich bei den anwesenden Stadträten und Gästen der Günzburger Wirtschaft, genauso wie bei Herrn Böhme, verbunden mit der Zusage, dass die Günzburger CSU das Thema weiter begleiten und unterstützen werde, wenn ein entsprechender Wunsch der Günzburger Gewerbetreibenden da ist.
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Wunschzettel an das Christkind,
von einem Vertreter der Günzburger Wirtschaft
Liebes Christkind, zum neuen Jahr wünsche ich mir von der Günzburger CSU:
- eine aufmerksamere Lektüre der Günzburger Zeitung - dann hätte der Wirtschafts-Arbeitskreis schon am 01.11.2011 erfahren, dass die Gewerbeschau sich unter der Wirtschaftsvereinigung Günzburg zur Messe wandelt; das Konzept geändert wurde und sie somit das Rad nicht hätten neu erfinden müssen! - oder schmückt sich hier jemand mit fremden Federn?
- etwas mehr Wertschätzung gegenüber der hauptsächlich „ehrenamtlichen“ Tätigkeit der Organisatoren. Diese haben in über 6 Jahren 3 doch sehr erfolgreiche Veranstaltungen mit über 50.000 Besuchern auf die Beine gestellt! – Wie würde denn die CSU ein Titulierung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeiten finden, die folgend lauten könnte: „Die Bemühungen der Opposition im Stadtrat werden als sehr positiv beurteilt.“?!?
- dass der Wirtschafts-Arbeitskreis auf die Unternehmer zugeht oder auch nur mal ein Telefon zur Hand nimmt und diese nicht versucht über die Presse in der Öffentlichkeit zu bevormunden.
…… wenn die Verantwortlichen unseres Ortsverband diese 3 Wünsche als gute Vorsätze für das neue Jahr aufnehmen, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass beim nächsten CSU „Unternehmer-Stammtisch“ neben den anwesenden Parteimitgliedern und dem Referenten, mehr als nur „1“ Vertreter der Günzburger Wirtschaft anwesend ist.
Ich würde mich sehr freuen, wenn meine Wünsche in Erfüllung gingen und wir unsere „MESSE GÜNZBURG im Donauried“ mit konstruktiven Gesprächen und Diskussionen bereichern könnten.
Dein
Jürgen Flemisch
Geschäftsführer KALKA Dienstleistungs GmbH
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