Günzburg: Schadsoftware legt Computer lahm

Die Polizei meldet zur Zeit vermehrt Angriffe auf Computer, die durch Unbefugte gesperrt werden. Die Besitzer werden aufgefordert für die Freischaltung Geld zu bezahlen. Der letzte Fall spielte sich im schwäbischen Günzburg ab. Die Polizei rät dringend nicht auf die Forderung einzugehen.

So öffnete sich auf dem Computer der beiden Anzeigenerstattern aus Günzburg eine Seite, die mit dem täuschend ähnlichen Logo des Bundeskriminalamtes bzw. der Bundespolizei mit dem Hinweis, dass sich auf dem Rechner angeblich illegale Daten befänden und der PC gesperrt würde. Gegen eine Zahlung von 100 Euro per  „Ukash“ könnte die Sperrung aufgehoben werden. Ziel der Software ist letztlich die „Ukash-Voucher“ zu erlangen.

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Bei dieser Schadsoftware handelt es sich um eine so genannte Ransomware.

Natürlich haben weder das BKA noch die Bundespolizei etwas damit zu tun. Die Polizei rät vielmehr dringend davon ab, das Geld zu bezahlen, zumal es keinerlei Sicherheit dafür gibt, dass der Rechner dann wieder frei wird.

locally rät:
1. Aktueller Virenschutz. Nicht alle kostenlose Virenschutzprogramme bieten keinen umfassenden Schutz
2. update des aktuellen Betriebssystems
3. update des verwendeten Browsers.

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