Friedberg: Polen tragen Streit mit dem Messer aus

Nach einem handfesten Streit, der blutig endete, wurde am gestrigen Sonntag (11.12.2011) ein Tatverdächtiger noch an Ort und Stelle festgenommen.

Am Sonntagmorgen, gegen 05.20 Uhr teilte ein Bewohner mit, dass in der Humboldtstraße eine Messerstecherei stattgefunden haben soll. Die sofort alarmierten Rettungskräfte stellten im Anschluss daran zwei verletzte Männer in dem genannten Anwesen fest, einer davon mit erheblichen Stichverletzungen.

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Nach derzeitigem Sachverhalt gerieten zwei polnische Arbeiter, die sich gemeinsam ein Zimmer in einer Wohnung mit weiteren Arbeitern teilen, in zunächst verbalen Streit, nachdem zuvor offenbar massiv Alkoholika getrunken worden war.

Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung bewaffnete sich der 43-jährige Pole dann mit mindestens einem Messer aus der Küche und ging damit auf seinen 32-jährigen, ebenfalls erheblich alkoholisierten Kontrahenten los. Durch die Messerstiche wurde der 32-jährige Pole schwer, jedoch nicht lebensgefährlich verletzt und musste zur Behandlung ins Friedberger Krankenhaus gebracht werden.

Der 43-jährige Messerstecher musste zunächst ebenfalls medizinisch versorgt werden, nachdem er im Treppenhaus stürzte und sich dabei entsprechende Verletzungen zuzog. Anschließend wurde er in den Polizeiarrest eingeliefert.

Er wurde im Laufe des heutigen Tages dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage wegen eines im Raum stehenden Tötungsdeliktes vorgeführt. Die Entscheidung wurde noch nicht mitgeteilt.

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