
Ulm: Zweijähriges Kind klettert von ungesichertem Grundstück auf Bahngleis - Vom Zug erfasst und lebensgefährlich verletzt
Ein zwei Jahre alter Bub ist gestern in Ulm von einem Zug erfasst worden. Das Kind erlitt lebensbedrohliche Verletzungen. Jetzt ermittelt die Ulmer Kriminalpolizei gegen die Eigentümer des Grundstücks von dem aus das Kind auf die Bahngleise gelangen konnte.
Wie die Polizei mitteilt, hielt sich das Kind im Garten hinter dem elterlichen Haus in der Ulmer Oststadt auf. Der Garten grenzt an die Bahnlinie, ist jedoch mit einem Zaun eingefasst. Aufgrund des Alters des Zauns ist er aber marode, ein einer Stelle befindet sich ein Loch von etwa einem halben Meter. Durch dieses Loch kroch der Junge offenbar unbemerkt aus dem Garten und auf die Bahngleise. In diesem Augenblick näherte sich ein Zug, der Richtung Hauptbahnhof fuhr.
Der Lokführer musste in diesem Bereich ohnehin abbremsen. Als er dann in der Rechtskurve das Kind sah, leitete er eine Notbremsung ein. Trotzdem konnte er den Zusammenstoß mit dem Jungen nicht mehr vermeiden. Das Kind wurde vom Zug erfasst und weggeschleudert.
Es blieb mit Kopfverletzungen im Schotterbett liegen. Nach einer ersten Einschätzung des Notarztes wie auch der Ärzte in der Klinik sind die Verletzungen als lebensbedrohlich einzustufen.
Sofort nach dem Unfall sicherte die Bundespolizei die Unfallstelle. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf. Die Angehörigen des Kindes mussten sich vom Rettungsdienst beruhigen und ärztlich behandeln lassen. Die Notfallseelsorge betreute den Lokführer und die Fahrgäste im Zug.
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Verantwortungslos
wie kann man nur so verantwortungslos sein und auf einem unzureichend gesicherten Grundstück ein Kleinkind herumlaufen lassen.
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