
Berlin: Polenböller explodiert - schwer verletzt und Strafverfahren am Hals
Schwere Verletzungen an der Hand erlitt heute Vormittag ein 18-Jähriger beim Basteln mit Pyrotechnik im Berliner Stadtteil Friedrichsfelde.
Ersten Ermittlungen zufolge hatte der junge Mann in der Wohnung des Mehrfamilienhauses in der Rhinstraße mit so genannten „Polenböllern“ hantiert, als es plötzlich aus bislang ungeklärter Ursache zu einer Detonation kam.
Die in der Wohnung anwesende 19-Jährige Lebensgefährtin sowie das einjährige Kind erlitten ein Knalltrauma und kamen zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Der 18-Jährige wurde operiert.
Hinzugezogene Kriminaltechniker stellten in der Wohnung knapp 60 „Polenböller“ sowie zwei Tüten mit weiterer Pyrotechnik sicher. Der 18-Jährige sieht nun einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetzes entgegen. Polenböller sind bekanntlich verboten!
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