VfL Günzburg saniert Küche in der Jahnhalle


Kräftig in die Hände gespuckt und zugepackt haben Vereinsmitglieder des VfL-Günzburg. Nach knapp 9 Monaten Arbeitszeit konnte die neu sanierte Küche im Kellerbereich der städtischen Jahnhalle in Günzburg wieder in Betrieb gehen.

Oberbürgermeister Gerhard Jauernig und der VfL-Vorstandsvorsitzende Gerhard Skrebbas übergaben die neu gestalteten und eingerichteten Räume wieder ihrer Bestimmung. Was ursprünglich mit dem Einbau einer neuen Küche begann, entwickelte sich für Walter Hirsch, den verantwortlichen Vorstand des VfL und Fritz Bobinger von der Stadt Günzburg, im Handumdrehen zu einer Sisyphusarbeit.

Kaputte Rohrleitungen, durchbrochene Fussböden oder auch eine desolate Elektroinstallation machten sehr schnell deutlich, dass hier nur mit einer ordentlichen Grundsanierung etwas Sinnvolles erreicht werden kann. Mit 35 Helfern der Handballabteilung, unterstützt von Sportlern der Kanuten und der Tischtennisabteilung, aber auch von Mitarbeitern des städtischen Bauhofs, machte sich Walter Hirsch ans Werk. In ca. 650 Arbeitsstunden  wurden die Räume vom Boden über die Wände bis zur Decke total entkernt und vollständig erneuert. Mit einer modernen Elektro- und Sanitärinstallation sowie dem Einbau zweier Küchen, sind Räume entstanden, die gehobenen Gastronomieansprüchen durchaus standhalten können.

Sowohl Oberbürgermeister Gerhard Jauernig als auch Gerhard Skrebbas vom VfL betonten die angenehme und absolut unkomplizierte Zusammenarbeit zwischen Stadt und Verein zum Nutzen beider. VfL- „Bauleiter“ Walter Hirsch zeigte den Gästen mit einigen Bildern den Ablauf der einzelnen Bauschritte und stellte dabei stolz fest, dass durch die Initiative des VfL der Stadt Günzburg ein Betrag von ca. 20.500 € eingespart werden konnte.

Er bedankte sich ganz besonders bei seinen Helfern, aber auch bei vielen privaten und gewerblichen Sponsoren, die es erst mit ihrer Unterstützung möglich gemacht haben, dass dieses Gemeinschaftswerk entstanden ist. Mit gekonntem Schnitt durchtrennten Sportreferentin Martin Haltmayer und Fritz Bobinger das Absperrband und gaben den Weg in die neuen Räumlichkeiten frei.

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