Bundestagswahl 2013: Rund 30 Parteien treten an


Am heutigen Freitag haben die Landeswahlleiter die zur Bundestagswahl 2013 zugelassenen Parteien bekannt gegeben.
Insgesamt treten am 22. September 2013 rund 30 Parteien an.

CDU, CSU, SPD, FDP, Grüne und die LINKE standen als Auswahlmöglichkeit schon fest, da sie im Bundestag schon vertreten sind.
Auch Piratenpartei, Freie Wähler und NPD durften ohne Prüfung an der Bundestagswahl 2013 teilnehmen, da sie mehr als fünf Abgeordnete in deutschen Landtagen stellen.

Dann gibt es aber noch eine ganze Menge Splitterparteien. Sie mussten in den vergangenen Wochen pro Bundesland ungefähr 2000 Unterstützungsunterschriften sammeln. Einigen gelang dies außerordentlich gut, andere scheiterten.
Die 16 Landeswahlleiter mussten nun über die Gültigkeit der Unterschriften entscheiden.

  • Die "Alternative für Deutschland" (AfD) wird in allen 16 Bundesländern auf dem Wahlzettel stehen. Sie legte in jedem Bundesland weit mehr als die erforderliche Mindestanzahl an Unterschriften vor.
  • Auf allen 16 Wahlzetteln steht auch die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschland (MLPD).
  • Der islamkritischen Bürgerbewegung pro Deutschland gelang es, in 13 Bundesländern auf die Wahlzettel zu kommen. Lediglich in Hamburg, Schleswig-Holstein und Thüringen ist sie nicht vertreten.)
  • Die rechtspopulistischen Republikaner überzeugten in zehn Bundesländern (Berlin, Hessen, Rheinland-Pfalz, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, NRW, Thüringen, Baden-Württemberg, Sachsen, Brandenburg) die Wähler zur Unterstützung.
  • Ebenfalls in 8 Bundesländern tritt die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) an - nämlich in Berlin, Hamburg, NRW, Rheinland-Pfalz, Bayern, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg.
  • Die Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo) um Leiterin Helga Zepp-Larouche steht in 6 Bundesländern zur Wahl (Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Hessen, NRW, Sachsen)
  • Wer nicht weiß, was er wählen soll, kann die Satirepartei Die PARTEI um Titanic-Chefredakteur Martin Sonneborn ankreuzen, allerdings nur in 5 Bundesländern (Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, NRW).
  • Die Partei der Vernunft steht in 4 Bundesländern zur Wahl (Bayern, NRW, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg).
  • Wer die Tierschutzpartei wählen will, muss in Bayern, Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein wohnen.
  • Die Partei für Soziale Gleichheit, Sektion der Vierten Internationale (PSG) steht in Berlin, Hessen, NRW auf dem Wahlzettel.
  • Das Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit kann in in Berlin, NRW und Baden-Württemberg gewählt werden.
  • Bündnis 21/RRP steht in in Bayern, Bremen und NRW zur Wahl.
  • Die Rentner Partei Deutschland nur in Hamburg, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg.
  • Die Partei Bibeltreuer Christen hat mit Niedersachsen und Baden-Württemberg nur zwei Landeslisten.
  • Volksabstimmung - Ab jetzt...Demokratie durch Volksabstimmung ist in NRW und Baden-Württemberg vertreten.
  • Die spirituellen VIOLETTEN schafften es in Bayern und Baden-Württemberg auf den Wahlzettel.
  • Jeweils in nur einem Bundesland treten an: Familien-Partei Deutschlands (nur in Saarland),
    Bayernpartei (nur in Bayern), Feministische Partei Die Frauen (nur in Bayern), Die Rechte (nur in NRW) und Partei der Nichtwähler (nur in NRW).

Ort(e): Deutschland, Berlin

Thematik: Politik

Stichworte: Bundestagswahl 2013, Parteien

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Herzlichen Dank für diese Übersicht. Es haben sich allerdings ein paar Fehler eingeschlichen. Eine korrekte Übersicht gibt es unter:

http://www.wahlrecht.de/bundestag/2013/parteien-landeslisten.html

 

 

 

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