Wettbewerb „Der Garten als Lebensraum“ 2017 zeigt viele positive Aspekte


Dem Aufruf von Landrat Hubert Hafner und dem Kreisvorsitzenden für Gartenbau und Landespflege Hans Joas zur Teilnahme waren etwas mehr als 40 Gärten gefolgt.

Die Gartenbauvereine hatten in ihren Orten die besten und vielfältigsten Gärten ausgesucht und zum Wettbewerb „Der Garten als Lebensraum“ angemeldet. Viele Hobbygärtner meldeten sich auch selbst. Somit fiel die Auswahl zur Prämierung der Kommission schwer. „Wir konnten viele schöne, naturnahe und erlebnisreiche Gärten bewundern“, so der Leiter der Bewertungskommission, Kreisfachberater Josef Stocker vom Landratsamt. Und Kreisfachberaterin Tina Sailer, für die es der erste Wettbewerb ist, ist beeindruckt von der Vielfalt der Gärten im Landkreis. Die Bewertungskommission war im Juli unterwegs.

Zur Bewertung ist der Landkreis in 3 Teile aufgeteilt:
Heuer war der Bereich Mitte mit der Stadt Krumbach und den Gemeinden Kammeltal, Neuburg, Wiesenbach, Deisenhausen, Breitenthal, Ebershausen, Waltenhausen, Aletshausen und Ursberg dabei.
Zur Abschlussfeier am 19. Oktober werden alle Teilnehmer eingeladen. Die Preisträger erhalten ein Geschenk und eine Urkunde als Dankeschön für Gestaltung der Orte mit so viel Grün.

  • Der Wettbewerb versucht den Garten als Ganzes zu sehen. So wurden die Vorgärten von Hans Joas unter die Lupe genommen. Die Gestaltung und Pflege des Wohngartens sah Ottmar Frimmel von der Unteren Naturschutzbehörde auch unter dem ökologischen Aspekt.
  • Ein wichtiger Gestaltungspunkt waren auch die Blumen und Pflanzen am Gebäude.
  • Darauf achteten besonders Gerda Kammermeier, ehemalige Jugendbeauftragte im Kreisverband für Gartenbau und Landespflege und Kreisbäuerin Marianne Stelzle. Dass ein Garten aber nicht nur schön, sondern auch nützlich sein soll, davon konnte sich die Allgäuer Wildkräuterführerin und Ernährungsberaterin Roswitha Miller überzeugen. Obst, Gemüse und Kräuter waren in fast allen Gärten zu finden.

„Ziel des Wettbewerbes ist es, in vielen Orten positive Beispiele herauszustellen“, so der Kreisvorsitzende Hans Joas. Die prämierten Gärten sollen Vorbild und Anregung für andere sein.

Da in vielen Orten bis zu 80 % der Grünflächen privat, also Gärten sind, sind sie für die Durchgrünung der Dörfer und Städte von größter Bedeutung. „Deshalb fördern wir vom Landkreis aus die Gartenkultur auf vielfache Weise, eben auch mit einem Wettbewerb.“ fasst der Kreisfachberater zusammen.