Erfolgsfaktor Elternkompetenz - Gesprächsrunde zum Thema „Erfolgreich durch den Bewerbungsprozess“ im Rahmen der IBS spricht Eltern an


Mit rekordverdächtigen Aussteller- und Besucherzahlen, attraktiven Ständen und einem ansprechenden Rahmenprogramm ging vergangenen Samstag die IBS – Informationsmesse Beruf & Studium im Staatlichen Beruflichen Schulzentrum in Günzburg über die Bühne. Einer der neuen Bausteine war eine von der Regionalmarketing Günzburg GbR – Wirtschaft und Tourismus (RMG) in Abstimmung mit dem Bildungsbüro Landkreis Günzburg organisierte und moderierte Gesprächsrunde zum Thema „Erfolgreich durch den Bewerbungsprozess – was Schüler, Azubis und Eltern wissen müssen“.

Eltern haben im Laufe der fortgeschrittenen Schulzeit und dem folgenden (Aus-)Bildungsweg ihrer Kinder eine wichtige Rolle. Deren Berufs- und Ausbildungswahl sollten Eltern aktiv begleiten. Warum und wie, darum ging es in der Gesprächsrunde mit Manfred Kögl, Geschäftsführer der Kögl GmbH sowie Benjamin Schwegler, Ausbildungsleiter Metall bei der Wanzl Metallwarenfabrik GmbH – beide in Leipheim. Eingeladen waren vor allem Eltern, Elternbeiräte und Fachlehrer.

Begeisterung ist entscheidend
Auf die Frage von Moderator und RMG-Geschäftsführer Axel Egermann an die Gesprächspartner nach den wichtigsten Fähigkeiten, den sog. „personal skills“ der Azubis, war die klare Antwort „Begeisterung“. Echte Begeisterung für den ausgewählten Beruf bzw. den Ausbildungsbetrieb zu spüren und mit Spaß und Elan an die Sache zu gehen, ist die optimale Basis für jeden Erfolg und vor allem auch fürs Dabeibleiben. Was sollte man in der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz weiter beachten? Vorabinformation zum Unternehmen, an das man seine Bewerbung richtet, eine korrekte Bewerbung, ordentliches Auftreten und: Die Eltern dürfen bzw. sollten beim Vorstellungsgespräch gerne dabei sein – zumindest wenn es z.B. um organisatorische Fragen wie die Anfahrt geht. Denn auch das Umfeld sollte stimmen und das können Eltern wesentlich mit bereiten, um Komplikationen bzw. Frustrationen von Anfang möglichst gering zu halten.

Aber auch die Grundsatzfrage „Ist die gewählte Ausbildungsrichtung wirklich für den jungen Menschen geeignet?“ sollte in der Familie besprochen werden. Eltern können hierbei sehr gut als Mentoren fungieren.