Landkreisfeuerwehren lernen ihre Strahlrohre besser einzusetzen

Unter dem Motto „Strahlrohrtraining“ hat der Kreisfeuerwehrverband Günzburg e.V. kürzlich feuerwehren-und-stahlrohre.JPGAbordnungen aller Feuerwehren aus dem Landkreis Günzburg und die Führungsdienstgrade der Kreisbrandinspektion in den Festsaal des Bezirkskrankenhauses Günzburg eingeladen. Als fachkundiger Referent konnte zu diesem Thema Ingo Stöhr vom Sachgebiet Ausbildung der Berufsfeuerwehr Ingolstadt gewonnen werden. Rund 200 Feuerwehrangehörige sind der Einladung des Verbandsvorsitzenden Robert Spiller gefolgt. Ihnen wurde anhand vieler theoretischer Beispiele aufgezeigt, wie die bisher praktizierte Löschtechnik verbessert werden kann. Zu beobachten sei in den letzten Jahren, so der Referent, dass Feuerwehren sich viel mehr bei ihrer Ausbildung auf den technischen Einsatz konzentrieren und die ureigenste Aufgabe des Löschens etwas in den Hintergrund gerät. Den Feuerwehren steht heute mit den sogenannten Hohlstrahlrohren ein zeitgemäßes Löschgerät zur Verfügung, um Brände sicher und gezielt zu bekämpfen. Themen wie z.B. bessere Kühl- und Löschwirkung, geringerer Wassereinsatz, Deckungsbreite und Einwirktiefe, Wurfweite und Trefferquote, sind nur einige der für die Einsatztaktik in den letzten Jahren gewonnenen neuen Erkenntnisse. Der unterstützende Einsatz einer Drehleiter beim Löschangriff von außen ist ebenso angesprochen worden, wie die sehr hilfreiche Verwendung der Wärmebildkamera. Ingo Stöhr zeigte in seinem Vortrag anhand einiger Videoeinspielungen und mit Bildern aus der Praxis, wie ein Löschangriff effektiv und sicher durchgeführt werden kann, bzw. welche Fehler „bei anderen Feuerwehren“ vorgekommen sind. Fazit: Den Teilnehmern wurde ein fachlich hochwertiger Vortrag geboten.

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