Fliegerbombe in Augsburg entschärft - 3500 Bewohner mussten ihre Wohnung räumen

Nachdem heute morgen gg. 09.15 Uhr bei Bauarbeiten in der Karl-Settele-Straße im Augsburger Stadtteil Haunstetten eine Fliegerbombe gefunden wurde, waren umfangreiche Räum- und Absperrmaßnahmen notwendig. Insgesamt 140 Polizeibeamte, 60 Feuerwehrleute und 60 Rettungskräfte evakuierten den Bereich in einem Umkreis von etwa 400 m um die Fundstelle. Zusätzlich wurde der gesamte Bereich abgesperrt. Diese Maßnahmen zogen sich bis etwa 14.30 Uhr hin. In dem betroffenen Bereich wohnen etwa 3500 Menschen. Insgesamt wurden die ca. 160 Einfamilien- und 60 Mehrfamilienhäuser geräumt. Dabei wurden 40 Mitbürger mit Rettungswägen transportiert, da diese nicht uneingeschränkt gehfähig waren, 10 davon liegend. Auch ein großes Einkaufscenter musste geräumt werden. Die Kinder des dortigen Kindergarten wurden mit dem Bus der Berufsfeuerwehr Augsburg abtransportiert. Zu größeren Verkehrsbehinderungen führte insbesondere die notwendige Vollsperrung der Königsbrunner Straße. Alle Bewohner denen keine andere Anlaufadresse zur Verfügung stand fanden sich in der Volksschule in der Johann-Strauß-Straße ein. Dort wurden insgesamt 800 Menschen bis zum Abschluss der Maßnahme betreut. Gegen 14.30 Uhr begannen Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienst mit der Entschärfung der 500 kg-Bombe. Bereits weniger als 20 Minuten später konnte Entwarnung gegeben werden.

Ort(e): Bayern, Schwaben

Thematik: Polizeiberichte

Stichworte: Augsburg, Fliegerbombe, Evakuierung

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