
VfL-Handballer lädt am Wochenende zum Mammut-Turnier
Früher war es die Günzburger Handball-Woche, die in Sportlerkreisen recht beliebt war. Jahr für Jahr stürmten Mannschaften aus nah und fern in Massen in das Auwaldstadion, spielten dort um Pokale, schlugen ihre Zelte auf und feierten Partys. Diese Zeiten sind jedoch vorbei. Vor fünf Jahren haben die Verantwortlichen des VfL Günzburg den Jugend-Cup ins Leben gerufen. Mit einem neuen Konzept, das aber inzwischen fast genauso gut ankommt. „Die Handball-Woche war enorm zeitaufwändig“, sagt Handball-Abteilungsleiter Siegfried Walburger. Man habe sich daher bewusst für zwei Tagesturniere entschieden – ohne Übernachtung. „Auch deshalb, weil auf diese Weise das Sportliche im Vordergrund steht“, so Walburger weiter.
83 Mannschaften aus 27 Vereinen kommen in diesem Jahr auf das Sportgelände des Dossenberger-Gymnasiums im Schatten der Rebayhalle. Am Samstag, 19., und Sonntag, 20. Juli, startet dort ein echtes Mammutturnier. Fast 15 Stunden Nachwuchshandball stehen dann auf dem Programm. Am ersten Tag kämpfen die älteren Sportler um Medaillen. Von der A- bis zur C-Jugend, weiblich wie männlich. Das Teilnehmerfeld liest sich gut: Mit dabei sind unter anderem die A-Junioren des ehemaligen Bundesligisten VfL Pfullingen, sowie die B-Junioren des fränkischen Traditionsvereins TV Coburg-Neuses. Beginn ist um 10 Uhr, die Siegerehrung ist auf 17.15 Uhr angesetzt. Ähnlich sieht der Zeitplan am Sonntag aus. Ab 10 Uhr spielen dann die Kleineren, die D- und die E-Jugend sowie die Minis.
„Es freut uns, dass wir inzwischen so etwas wie Stammkundschaft haben“, sagt Walburger. Was er damit meint: Mit dem TSV Niederraunau und dem TV Gundelfingen sind zwei Vereine seit der ersten Auflage des Jugend-Cups dabei. Die weiteste Anreise hat neben den Junioren aus Coburg auch der TuS Prien (Chiemsee). Anscheinend spricht sich die perfekte Organisation des VfL in Handballkreis herum, denn mit der TSG Schnaitheim ist heuer ein weiterer Neuling am Start – mit insgesamt sieben Mannschaften in fast allen Altersklassen. Die meisten Teams schickt aber auch heuer der Gastgeber ins Rennen. Zwölf Günzburger Nachwuchsmannschaften sind dabei.
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