SPD-Landtagskandidat besucht Fachhandelsunternehmen medi-pro in Krumbach

 

Auf Einladung des SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Achim Fißl und Geschäftsführerin Gerlinde Mayer besuchte SPD-Landtagskandidat Stephan Hankl das Fachhandelsunternehmen medi-pro Medizinische Produkte in Krumbach, da Stephan Hankl beruflich aus dem medizinisch-pflegerischen Bereich kommt.

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Das Unternehmen medi-pro wurde 1992 zur Versorgung und Betreuung von Patienten mit Sonden- und parenteraler Ernährung gegründet und bekam 1996 die Kassenzulassung als Direktlieferant für enterale Ernährung, Verbandstoffe, Stoma- und Inkontinenzprodukte. Im Jahr 2000 erfolgte die Erweiterung der Produktpalette um die Bereiche Rehabilitation (Betten, Rollstühle, Lifter usw.) und Medizintechnik (Absauganlagen, CPAP für Schlafapnoe-Patienten usw.) und der Umzug in das Betriebsgebäude am Erwin-Bosch-Ring. Im Rahmen der Erweiterung wurde ein Beratungs- und Verkaufsraum eröffnet und eine neue Lagerhalle mit Reinigungsraum und Werkstatt eingerichtet. So reicht das Lieferangebot mittlerweile von Produkten und Geräten der enteralen Ernährung über Blutdruck- und Blutzuckergeräte bis zu Verbandstoffen der modernen Wundversorgung.

Durch kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter kann das Unternehmen die gelieferten Geräte in eigener Werkstatt warten oder reparieren. Prüfungen, die von der Berufs-genossenschaft, dem MPG oder anderen Vorschriften gefordert werden, werden nach Absprache im Betrieb oder am Geräte–Standort durchgeführt.
Auch können die mittlerweile 30 Mitarbeiter - darunter ab September 2 Auszubildende - die im Gesetz festgelegten Pflichten der ordnungsgemäßen Einweisung für die gelieferten Produkte wahrnehmen.
Weiterhin bietet medi-pro für Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste sowie Selbsthilfegruppen usw. als Serviceleistung regelmäßig Fachvorträge mit kompetenten Referenten an.

Das Unternehmen gerät allerdings in jüngster Zeit dadurch unter Druck, dass Krankenkassen dazu übergehen, die Versorgung mit Hilfsmitteln bundesweit auszuschreiben und dem billigsten Anbieter den Versorgungsauftrag erteilen. Dies geht zu Lasten der Patienten, da dabei der wohnortnahe Standort des Unternehmens zum Patienten und die Qualität der Produkte keine Rolle spielt. Die u.U. große Entfernung zum Verbraucher führt unweigerlich zu einer geringen Servicebetreuung und somit – auch durch importierte Billigprodukte - zur Unzufriedenheit der Patienten. Stephan Hankl wird sich dafür einsetzen, dass die wohnortnahe Betreuung in den Ausschreibungen der Krankenkassen ein wichtiges Kriterium darstellt und somit die Servicequalität und die Zufriedenheit der Patienten erhalten bleibt. Dies sichert mittelfristig auch Arbeitsplätze in der Region.

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