Landkreis nimmt an landesweiter Sirenen-Probealarmierung im Katastrophenschutz teil

Der Landkreis Günzburg beteiligt sich am kommenden Mittwoch, 17. September 2008, gegen 11.00 Uhr, an einem landesweit einheitlichen Sirenen-Probealarm im Katastrophenschutz.
Während der Sirenenprobe wird das Sirenensignal „1-minütiger Heulton“ im gesamten Landkreisgebiet gleichzeitig zu hören sein. Dieser Heulton hat für die Bevölkerung folgende Bedeutung: „Rundfunkgeräte einschalten und auf Durchsagen achten“.

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Ziel dieses Testes ist es, die Sirenen nicht nur aktuell auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen, sondern die Bevölkerung auch gleichzeitig mit dem Warnsignal vertraut zu machen. Mit dem Sirenenwarnsystem hat die Katastrophenschutzbehörde beim Landratsamt Günzburg die Möglichkeit, die Bevölkerung bei besonderen und umfangreichen Gefahrenlagen, etwa bei einem Unfall im Kernkraftwerk Gundremmingen oder in einem Chemiebetrieb, bei Hochwasser, bei Gefahrgutunfällen oder bei Bränden mit Schadstoffausbreitung, rasch zu warnen und ihr Informationen sowie Verhaltensregeln über den Rundfunk mitzuteilen.
Das Bayerische Staatsministerium des Innern hat die landesweite Probealarmierung anberaumt, um einen größeren Nutzen hinsichtlich der Warnung der Bevölkerung über Rundfunkdurchsagen zu erzielen. Der Bayerische Rundfunk und voraussichtlich auch Antenne Bayern werden die Bevölkerung an dem vereinbarten Termin in den Nachrichten und im Verkehrswarndienst auf die Sirenenprobe hinweisen.
In den folgenden Monaten wird jeweils wieder am letzten Samstag im gesamten Landkreis die Sirenenprobe für die „Feuerwehralarmierung“ abgehalten. Der nächste Test für das Sirenenwarnsystem des Katastrophenschutzes ist für Januar 2009 geplant.
Hinweis: Beide Sirenensignale (Feuerwehralarm und Warnung der Bevölkerung) können bei vorhandener multimedialer EDV-Ausstattung über die Homepage des Landkreises Günzburg angehört werden (http://www.landkreis-guenzburg.de).

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