Junge Union Günzburg bringt Antrag zur Direktwahl des CSU-Parteivorsitzenden voran


 Auf der Landesversammlung der Jungen Union Bayern stellte der JU-Kreisverband Günzburg den Antrag, dass der Parteivorsitzende der CSU in Zukunft direkt von den Parteimitgliedern gewählt werden solle (GZ berichtete). Ebenso sprach sich die JU für den stv. schwäbischen CSU-Bezirksvorsitzenden Gerd Müller als neuen Bundes-Landwirtschaftsminister aus.

Mit überwältigender Mehrheit wurde der Antrag zur Urwahl des Parteivorsitzenden zur Beratung an den JU-Landesvorstand überwiesen. Von dort soll er im Zusammenhang mit einem grundlegenden Überdenken der Parteistrukturen der CSU vom JU-Landesvorsitzenden Stefan Müller (MdB) direkt an die Mutterpartei weitergegeben werden, so Dr. Hans Reichhart, stv. JU-Kreisvorsitzender und Autor des Antrags.

„Die CSU muss in Zukunft noch näher am Menschen sein, wir müssen unseren Mitgliedern und ganz besonders den Menschen wieder zuhören,“ so Stephan Schwarz, Mitglied im JU-Kreisvorstand. Die derzeitige Krise müsse man als Chance nutzen, um daraus gestärkt hervorzugehen, indem man sich auch wieder mehr um den kleinen Mann kümmere, wirbt Kreisschatzmeister Stefan Baisch für ein neuen Politikstil.

Am Rande der Landesversammlung sprach sich die JU Günzburg dafür aus, dass der bisherige Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Dr. Gerd Müller, MdB (CSU) neuer Bundesminister in seinem Ministerium werden und somit die Nachfolge von Horst Seehofer antreten soll. „Mit Gerd Müller haben wir einen äußerst kompetenten Fachpolitiker, der darüber hinaus auch mit seiner mittelschwäbischen Heimat immer noch tief verbunden ist,“ so die JU-Kreisvorsitzende Margit Munk.

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Meine Einschätzung

Ich finde es toll, wenn sich junge Menschen in der Politik engagieren. Ich hatte damals nicht den Mut, das zu tun. Und unter den heute schwierigen Voraussetzungen für etwas einzutreten, da ziehe ich meinen Hut. Und das auch noch, wo gerade jeder auf die CSU einschlägt, mit der wir die letzten 50 Jahre nicht schlecht gefahren sind.

Und wenn diese jungen Menschen jetzt auch noch erkannt haben, dass sich auch die CSU wieder um den "kleinen Mann" kümmern muss, dann stimmt mit das äußerst hoffnungsfroh.

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