
Sinnvoll heizen und lüften – kostet nichts, spart aber viel Energie
Der Agenda-Beauftragte des Landratsamtes Günzburg rät: Ein gesundes Wohnklima fördert entscheidend die Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden. Das Klima seines Hauses kann man selbst beeinflussen und erheblich verbessern! Wesentliche Faktoren für Wohlbefinden und Energieeinsparung sind: richtig lüften, richtig heizen und richtig einrichten.
Richtig lüften.
So lüftet man optimal:
Ständig gekippte Fenster vermeiden.
Man erhöht den Energieverbrauch und die Heizkosten drastisch, wenn Fenster über längere Zeit oder immer gekippt bleiben. Kurzes Stoßlüften bei weit geöffneten Fenstern und geschlossenem Heizkörperventil sorgt für frische Luft und geringe Energieverluste. Lüften sollte man nach Bedarf, ein über Nacht gekipptes Fenster im Schafzimmer sollte man tagsüber schließen.
Beim Stoßlüften auf die Innentüren achten.
Wenn man beispielsweise morgens die Schlafräume lüftet, können die Innentüren offen bleiben. Der Luftwechsel wird dann wesentlich größer, vor allem bei weit geöffneten Fenstern. Wenn man hingegen Bad und Küche wegen kurzzeitiger hoher Feuchtigkeit lüftet, sollten die Innentüren geschlossen bleiben. Ausnahmen: Querlüften mit geöffneten Fenstern an mehreren Gebäudeseiten.
Richtig heizen.
Das Wohnklima wird auch von der Temperatur bestimmt, die im Haus herrscht. Zudem kann man selbst den Verbrauch von Heizenergie beeinflussen. Mit folgenden Maßnahmen hält man die Raumtemperaturen behaglich und spart dabei auch noch Energie:
Den Heizkörper immer abschalten, wenn man das Fenster öffnet.
Ist das Thermostatventil des Heizkörpers beim Lüften geöffnet, wird unnötige Wärme nach außen verheizt. Denn das Thermostatventil regelt die Wärmeabgabe des Heizkörpers: Ist die Temperatur im Raum niedriger als die eingestellte Solltemperatur, z. B. durch eintretende kalte Luft bei geöffnetem Fenster, öffnet das Ventil vollständig und erhöht die Wärmeabgabe des Heizkörpers. Dadurch wird unnötig viel Energie verbraucht.
-
von maddino zum Beitrag: Mentholkapsel-Zigaretten besonders schädlich - Krebsforscher warnen vor Trend zu Zusatzstoffen beim Rauchen
Dem schließe ich mich an. Zum Glück organisieren sich die Händler von E-Zigaretten allmählich recht ... » mehr -
von Bernhard Rais zum Beitrag: Amtsblatt des Landkreises Günzburg Nr. 5 vom 3. Februar 2012
danke für den Hinweis. Ist ab sofort möglich » mehr -
von Gast zum Beitrag: Amtsblatt des Landkreises Günzburg Nr. 5 vom 3. Februar 2012
Ich finde es gut das Sie das Amtsblatt veröffentlichen, wenn es nicht zu große Umstände macht fände ... » mehr -
von Gast zum Beitrag: Mentholkapsel-Zigaretten besonders schädlich - Krebsforscher warnen vor Trend zu Zusatzstoffen beim Rauchen
http://www.stern.de/gesundheit/ratgeber/warnung-vor-e-zigaretten-gefaehr... » mehr

Technik die begeistert
Also wir haben im Jahr so um die 1.000 Euro Heizkosten.
Macht dann meinem Vorredner zufolge bei "guter Planung" etwa 300 Euro Ersparnis im Jahr. Monatlich sind das dann 25 Euro oder 83 Cent pro Tag.
Angesichts der Allgemeinen Lebenshaltungskosten ein beachtliches Ergebnis ;-)
Verbleiben noch die Kosten für die elektronischen Regler oder alternativ Tuch und Zahnbecher.
Auch ein Weg:
Einmal die Woche weniger zu Mc Donalds und die Kasse stimmt wieder.
Der Tip mit dem abdrehen
Der Tip mit dem abdrehen beeindruckt ein mechanisches Thermostatventil nicht, eher macht es Sinn beim lüften ein Tuch um ihn zu wickeln und dann einem Zahnbecher drüber zu stülpen. Der mechanische Reglerkopf kühlt sonst aus und gibt danach richtig Vollgas. Besser noch sind elektronische Regler die das offene Fenster selber registrieren und dann zumachen um zu sparen. Solche Regler fahren auch die Heizung runter, wenn heizende E-Geräte den Raum wärmen. Bei guter Planung sind bis zu 30% Ersparnis drin.
Schreiben Sie einen Kommentar