Warnung vor „Faschingsgeld“

Die Kriminalpolizei warnt in einer Pressemeldung vor der Herstellung von Geldscheinkopien und deren Verwendung auch in der Faschingszeit.
Die aktuelle Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise animiert Teilnehmer von Faschingsveranstaltungen offenbar dazu, Geldnoten zu kopieren und unter das närrische Volk zu verteilen. Eine einseitig selbstgedruckte 5-Euro-Note fand jüngst ihren Weg bis zur Filiale der Deutschen Bundesbank in Ulm. Erst dort wurde die falsche Geldnote erkannt und angehalten. Auch in den zurückliegenden Jahren wurden, wie z. B. in Wertach, selbstgedruckte Geldnoten auf Faschingsumzügen verteilt. Eine davon gelangte prompt in den Zahlungsverkehr und wurde erfolgreich zur Bezahlung der Zeche in einer Gaststätte verwendet.
Das Herstellen und die Verwendung falscher Geldnoten, dies trifft auch auf schlechte Kopien vom heimischen Kopierer zu, ist mit einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr bedroht. Auch wenn es sich nur um einen einseitigen Druck handelt ist möglicherweise eine Ordnungswidrigkeit gegeben, die mit bis zu 10.000 Euro Bußgeld bedroht ist. Gleiches gilt auch für ausländische Geldnoten.
Wer auf der sicheren Seite sein will, sollte sich auf der Homepage der Deutschen Bundesbank unter folgendem Link informieren: <http://www.bundesbank.de/bargeld/bargeld_reproduktionen.php>
Erlaubt sind nur Phantasiegeldscheine oder Kopien, die sich deutlich z. B. in der Größe von echten Geldscheinen unterscheiden und nicht als Zahlungsmittel benutzt werden.

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