Über locally


Schon immer war der Mensch auf Informationen angewiesen. Doch in der heutigen Zeit werden es durch das Internet immer mehr. Deshalb muss sorgfältig ausgewählt werden. Naturgemäß sind Informationen aus dem eigenen Umfeld die interessantesten, denn diese beeinflussen das eigene Leben am meisten.

“Information aus dem eigenen Umfeld” heißt nicht nur Politik oder Polizeibericht, sondern auch die vielfältigen Tätigkeiten der Vereine und Organisationen. Ein Leben ohne diese ist unvorstellbar. Jeder braucht sie – der eine interessiert sich vielleicht für den Sport, der andere für die Bienenzucht, der dritte braucht die Hilfe unserer Wohlfahrtsorganisationen und will Hintergrundinformationen dazu.

Wissen Sie, was hinter Rathaustüren geschieht? Mit Locally besteht die Möglichkeit die Arbeit von Stadt und Gemeinde transparent für den Bürger darzustellen.

Zum Leben gehören natürlich auch die Güter des persönlichen Bedarfs. Wer sagt, dass er ohne Werbung auskommt, der meint in Wirklichkeit, dass er auf inhaltslose Aussagen (eigentlich ein Widerspruch in sich) über ein Produkt oder eine Dienstleistung verzichten kann. Recht so! Der mündige Bürger will wissen, was Produkt oder Dienstleistung ihm bieten können.

Und wenn manche vielleicht meinen, dass Lokalpolitik für sie uninteressant ist, so müssen sie doch mit den Auswirkungen leben. Deshalb sollten sie auch informiert sein, was in der Region geschieht. (Wobei viele Bürger selbst Politik betreiben, ohne sich dessen bewusst zu sein)

Locally, das heißt “Bürgerjournalismus” – vom Bürger für den Bürger

Locally informiert – grundsätzlich kostenfrei - den Bürger zu allen Bereichen seines Lebens. Dabei stehen regionale (lokale) Informationen an erster Stelle.

Doch geht locally bei der Berichterstattung völlig neue Wege: Locally gibt deutschlandweit jedem Bürger die Möglichkeit, sich aktiv an der Berichterstattung aus seiner Region zu beteiligen, Kommentare abzugeben oder über ein bestimmtes Thema zu diskutieren. Selbstverständlich können die Autoren auch einfach nur schreiben, was sie in ihrer Region bewegt.

Keineswegs will locally den regionalen Tageszeitungen Konkurrenz machen oder sie ersetzen. Es wird aber Berührungspunkte geben. Vielleicht kann man locally eines Tages als “mikrolokale” Ergänzung verstehen. Locally lebt in erster Linie davon, dass möglichst viele mitmachen. Die Aktualität muss dabei nicht unbedingt im Vordergrund stehen.

Dass hierbei das urbayerische Gesetz “Leben und Leben lassen” zur Geltung kommt, ist selbstverständlich. Beiträge, die gegen die guten Sitten verstoßen, ehrverletzend, radikal oder rassistisch sind, werden natürlich nicht veröffentlicht. Ansonsten kann sich jeder frei “austoben”. Doch muss jedem Autor klar sein, dass er für seinen Beitrag haftet. Es gilt grundsätzlich der vom Deutschen Presserat vorgegebene Pressekodex.

Auch Kinder sind natürlich aufgerufen mitzumachen. Projekte an Kindergärten und Schulen sind durchaus möglich. Alle Möglichkeiten hier aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Fragen Sie evtl. einfach nach.

Locally will eine freie Berichterstattung und unterstützt deshalb aktiv “reporter ohne grenzen” (ROG), eine Organisation, die über entsprechende Missstände berichtet. (http://www.reporter-ohne-grenzen.de). Weitere Organisationen werden folgen.

Locally ist keine Online-Zeitung im herkömmlichen Sinn, sondern ein Bürgerportal, aber nicht für einige wenige, sondern für alle.

Das bedeutet auch, dass die Konzeption mitbestimmt werden soll. Locally wird gerne zur “Spielwiese” von Menschen, die hier kreativ tätig werden wollen. Locally wird nicht stehen bleiben, sondern sich ständig weiterentwickeln. Dazu brauchen wir Ihre Mitarbeit und Ihre Ideen.

Wollen Sie vielleicht selbst eine Region professionell betreuen? Mit locally kann man dann auch seinen Lebensunterhalt verdienen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich einfach bei uns direkt per E-Mail info [at] locally [dot] de oder über das Kontaktformular