Übersicht über Deutschland


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Behördendaten:

Einzelheiten dazu finden Sie auf nachfolgenden Homepages:

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

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Bundesregierung

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Allgemeines:

Die Bundesrepublik Deutschland wurde am 23. Mai 1949 gegründet.

Deutschland ist ein in Mitteleuropa gelegener Bundesstaat, der aus den 16 deutschen Ländern gebildet wird. Bundeshauptstadt ist Berlin. Die Bundesrepublik Deutschland ist Gründungsmitglied der Europäischen Union und mit über 82 Millionen Einwohnern deren bevölkerungsreichster Staat, ferner unter anderem Mitglied der Vereinten Nationen, der OECD, der NATO, der OSZE und der Gruppe der Acht (G8). Gemessen am Bruttoinlandsprodukt ist Deutschland die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt, nach den Vereinigten Staaten und Japan.

 

Begriffsgeschichte:

Der Begriff Deutschland wird in dieser Form erst seit der Frühen Neuzeit verwendet, beispielsweise in Samuel von Pufendorfs Die Verfassung des deutschen Reiches von 1667. Davor sind nur nicht zusammengesetzte Verbindungen des Attributs deutsch mit Land belegt, beispielsweise in der unbestimmten Singularform ein deutsches Land oder der bestimmten Pluralform die deutschen Länder, nicht aber in der bestimmten Singularform das deutsche Land. Gemeint waren möglicherweise Länder mit einer Führungsschicht, die sich auf den politischen Herrschaftsanspruch bezog, der durch das (Ost-)Fränkische, später Heilige Römische Reich, als begründet angesehen worden war.

Alle diese Ausdrücke wurden auch als Synonym vor allem für die folgenden (vor-)staatlichen Gebilde verwendet, die in wesentlichen Bereichen des deutschen Sprach- und/oder Herrschaftsgebiets entstanden waren:

  • Das sogenannte Alte Reich existierte unter starken Wandlungen von etwa 962 bis 1806, hatte sich aus dem Ostteil des in der Spätantike gegründeten Fränkischen Reiches entwickelt und sich anfangs auch als Erneuerung des Römischen Reiches verstanden, später mit den Namenszusätzen Heilig (Heiliges Römisches Reich) und Deutscher Nation (Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation) zwischen dem 12. Jahrhundert und 1648 zu einer Art Staatenbund entwickelt.
  • Zwischen 1806 und 1815 dominierten Österreich, Preußen und der Rheinbund das staatliche Geschehen im Vorstellungsraum Deutschlands
  • Deutscher Bund, 1815–1866, von Österreich und Preußen dominierter Staatenbund
  • Mit den modernen bundes- bzw. zentralstaatlichen Staatsformen seit 1871 wurden große Teile des deutschen Sprachraums in einem Staat zusammengefasst. Der Ausdruck Deutschland wurde, nicht zuletzt durch die Wahl der Staatsbezeichnung Deutsches Reich 1871, identisch mit diesen Staaten:

Aus verschiedenen Gründen traten im Laufe der Jahrhunderte unter anderem die folgenden, überwiegend deutschen Sprachgebiete aus dem Vorstellungsraum der deutschen Länder bzw. Deutschlands heraus oder wurden herausgelöst: in Spätmittelalter und Frühneuzeit die Niederlande (vgl. Ausdruck dutch), mit den Eckdaten 1499 und 1648 die Schweiz, vor allem seit 1648 und 1789 – mit Unterbrechungen – das Elsass und (Nordost-)Lothringen (frz.: Moselle), 1866 und 1945 Österreich. Die Gebiete östlich der Oder-Neiße-Linie (vor allem Schlesien, Pommern und Ostpreußen) kamen ab 1945 unter fremde Verwaltung, 1990 wurde der Anspruch auf die deutschen Ostgebiete aufgegeben.

Trotz der Kontinuität des Begriffes Deutschland vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart sowie völkerrechtlicher[7] Identität und staatsrechtlicher Kontinuität seit dem 19. Jahrhundert besteht de facto keine durchgehende lineare politisch-historische Entwicklung eines Deutschland. Vielmehr eignet(e) sich der Begriff, vermutlich auch unter Eindruck des französischen Vorbilds, in der Entwicklung der politischen Macht des wohlhabenden Bürgertums als einigende Idee für regionale und lokale Eliten.

Nach dem Ersten Weltkrieg und dem Sturz der Monarchie in der Novemberrevolution am 9. November 1918 wurde diskutiert, mit der Staatsbezeichnung Deutsche Republik oder Republik Deutschland zu unterstreichen, jedoch behielt auch die Weimarer Republik die offizielle Bezeichnung Deutsches Reich bei. Der Begriff Deutschland fand erst 1949 in der Bezeichnung der damals konstituierten Bundesrepublik namentliche Verwendung. Die DDR blieb im gleichen Jahr bei der Verwendung des Attributs deutsch.

Bundesländer:

Die Bundesrepublik besteht aus folgenden 16 Bundesländern:

 

Baden-Württemberg - Regierungssitz in Stuttgart

Bayern (Freistaat) - Regierungssitz München

Berlin (Stadtstaat und gleichzeitig Hauptstadt der Bundesrepublik)

Brandenburg – Regierungssitz Potsdam

Bremen (Freie Hansestadt und Stadtstaat)

Hamburg (Freie Hansestadt und Stadtstaat)

Hessen – Regierungssitz Wiesbaden

Mecklenburg-Vorpommern – Regierungssitz Schwerin

Niedersachsen – Regierungssitz Hannover

Nordrhein-Westfalen – Regierungssitz Düsseldorf

Rheinland-Pfalz – Regierungssitz Mainz

Saarland – Regierungssitz Saarbrücken

Sachsen (Freistaat) – Regierungssitz Dresden

Sachsen-Anhalt – Regierungssitz Magdeburg

Schleswig-Holstein – Regierungssitz Kiel

Thüringen – Regierungssitz Erfurt

 

Die Bundesrepublik Deutschland hat ca 82.300.000 Millionen Einwohner

Staatsoberhaupt: Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler

Das Parlament setzt sich wie folgt zusammen: Bundestag (613 Mitglieder) und Bundesrat (69 Mitglieder)

Regierungschefin ist Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

Sehenswürdigkeiten:

Es existieren mehr als 6.000 Museen, wozu auch private und öffentliche Sammlungen, Schlösser und Gärten gehören. Zu den größten und bekanntesten musealen Einrichtungen gehören das Deutsche Museum in München, weltweit größtes naturwissenschaftlich-technisches Museum, das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg mit einer der bedeutendsten Sammlungen zu Kultur und Kunst von der Vor- und Frühgeschichte bis zur unmittelbaren Gegenwart. Auch bildet Berlin mit der Museumsinsel und zahlreichen weltweit bedeutsamen Museen einen Schwerpunkt in der Museumslandschaft.

Siehe auch: Liste deutscher Museen nach Themen


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