Übersicht über Krumbach

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Behördendaten:

Stadt Krumbach (Schwaben)

Rathaus
Nattenhauser Str. 5
D 86381 Krumbach (Schwaben)

Telefon: +49 8282 9020
Telefax: +49 8282 90233

e-Mail: rathaus [at] stadt [dot] krumbach [dot] de

Öffnungszeiten des Rathauses

  • Montag bis Donnerstag
    07.30 - 12.30 Uhr
    13.30 - 17.00 Uhr
  • Freitag
    07.30 - 12.00 Uhr

Allgemeines:

1156 wurde Krumbach erstmals urkundlich erwähnt, das Marktrecht erhielt der Ort 1370. Krumbach, das Zentrum des südlichen Landkreises, war von 1305 bis 1805 habsburgisch und gehörte als Teil der Markgrafschaft Burgau zur vorderösterreichischen Territorienwelt; mit dem Frieden von Pressburg wurde Krumbach bayerisch. 1895 wurde Krumbach zur Stadt erhoben, 1902 erfolgte der Zusammenschluss mit dem Nachbardorf Hürben; bis in die Zeit des Dritten Reichs hatte die Stadt einen vergleichsweise hohen Anteil an jüdischen Bürgern in Bayern.

Bis 1972 war Krumbach Kreisstadt des Landkreises Krumbach (Schwaben). Mit der Gebietsreform wurden die Nachbardörfer Hohenraunau (1. Januar 1972), Billenhausen (1. Juli 1972), Edenhausen mit Krumbad (1. Januar 1973), Attenhausen (1. Januar 1977) und Niederraunau (1. Mai 1978) eingegliedert. Niederraunau ist bereits 1067 urkundlich erwähnt und wurde unter Georg von Freyberg von Kaiser Maximilian I. 1494 zum Markt erhoben.

Die Stadt Krumbach hat aktuell ca. 12.800 Einwohner, eine Gesamtfläche von 44,75 km² und liegt 512 Meter über NN.

 

Sehenswürdigkeiten:

  • Altes Rathaus, am Marktplatz, ein Fachwerkbau von 1679
  • Pfarrkirche Hlgst. Dreifaltigkeit Niederraunau, bereits 1067 in einer Schenkungsurkunde erwähnt
  • Dossenberger Pfarrhof in Billenhausen Lichtenstein'sches Schloss: ein hoher, kubischer Renaissancebau von etwa 1530
  • Kath. Stadtpfarrkirche St. Michael, barocker Bau von 1751/53 mit Deckengemälden von Franz Martin Kuen; hier werden die Gebeine eines Hl. Valentin, vermutlich aber nicht die des Bischofs Valentin von Terni, aufbewahrt
  • Kath. Kirche St. Ulrich von 1438 (Eine Untersuchung der Bausubstanz kommt allerdings zu dem Ergebnis, dass die Erbauung wohl in die Jahre 1000 bis 1020 zu datieren wäre (vgl. Alfred Lohmüller: Das Reichsstift Ursberg, Weißenhorn 1987, S. 232))
  • Hürbener Wasserschloss, gotischer Bau von 1478, eines der ältesten Gebäude Bayerns
  • Renoviertes "Landauer" Haus von 1799, in Privatbesitz
  • Wachskunstmuseum MORSA
  • Apostelkirche von 1863, von der katholisch-apostolischen Glaubensgemeinschaft im seltenen Stil der viktorianischen Neugotik erbaut
  • Kath. Stadtpfarrkirche Maria Hilf, 1960er-Jahre
  • Mittelschwäbisches Heimatmuseum Krumbach, Heinrich-Sinz-Straße 3-5, bis nach 1933 Haus der bekannten Vieh- und Pferdehändler-Familie Neuburger, Geschichte und Kulturgeschichte Mittelschwabens wird in vielen Spezialabteilungen mit moderner Museumspräsentation auf 1500 m2 erlebbar.
  • Kneipp-Rundweg: Auf knapp 4 km führt der Kneipp-Rundweg durch die Stadt, an Kammel und Krumbächlein entlang, mit Naturtretbecken, Armbecken und Barfußpfad.
  • Einen Kilometer südlich entfernt von Krumbach finden Sie das Schloss Niederraunau im gleichnamigen Stadtteil. Das in idyllischer Lage bei Krumbach liegende Schloss wurde in den letzten Jahren aufwendig saniert.
  • Einen Kilometer östlich der Stadt liegt das Heilbad Krumbad, das älteste Heilbad Schwabens. Seine Ursprünge reichen zurück bis in das 14. Jahrhundert.

 


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